Moris

Moris

Nachdem sich die Tage davor die Aufregung und die Vorfreude stetig steigerten, konnten wir Pfingstsamstag 2018 endlich Moris in Empfang nehmen. Der junge Pointerrüde, den wir an der Übergabestelle in Erkrath plötzlich auf dem Arm hatten, war etwas größer als gedacht, ein wenig leichter als befürchtet und viel hübscher als erhofft. Von den vielen neuen Eindrücken schwer verunsichert, konnten aber bereits dort die ersten Leckerchen das Eis brechen. Daheim angekommen, suchte der junge Bursche schon in der ersten Nacht unsere Nähe und hätte sich von uns bestimmt sogar wunde Stellen ins Fell kuscheln lassen.

Seine Jagdpassion kann Moris nicht leugnen. Er lässt sich aber mit Apportieren sehr gut auslasten und er arbeitet unwahrscheinlich gerne mit seinem Menschen zusammen. Auch aufgrund seines großen Arbeitswillens haben wir daher vor einigen Wochen mit Mantrailing begonnen. Das Erfolgserlebnis, wenn die vermisste Person gefunden ist, lastet die Sportskanone nicht nur zusätzlich sehr gut aus, es hat auch zu einer deutlichen Steigerung seines Selbstvertrauens beigetragen. Daher überlegen wir derzeit, gemeinsam mit ihm eine professionelle Mantrailer-Ausbildung bei einer Hilfsorganisation zu beginnen.

Durch die zahlreichen gemeinsamen Erlebnisse hatte sich die schwarze Schönheit bereits nach wenigen Wochen ganz eng an uns gebunden und durch das tägliche Training hat Moris mittlerweile ein sehr gutes Vertrauen zu uns aufgebaut. Dadurch lässt er sich auch immer besser abrufen. Im Felde – gelegentlich sogar im Walde – darf er deshalb auch immer häufiger frei laufen. Unser dazu notwendiges Vertrauen in ihn hat er noch niemals enttäuscht.

Jeder fremde Hund wird von Moris freudig und freundlich begrüßt und er ist für ein schnelles Spiel immer zu haben. Am liebsten sind ihm Laufspiele. Streitereien mit Artgenossen geht er geschickt aus dem Wege. Arbeitskollegin Lilly – Moris geht mit Frauchen täglich ins Büro – hat er ganz besonders ins Herz geschlossen und er konnte sich bei der French-Bully-Dame für die „Büroarbeit“ auch einiges abschauen. Freundin Hanka, eine fast gleichaltrige Dobermannhündin aus Ungarn, ist immer für einen kleinen Ringkampf gut.

Wir sind unheimlich froh darüber, diesen tollen, sensiblen und freundlichen Hund bekommen zu haben und danken dem Team Niemandshunde dafür ganz herzlich.

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