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Rum wurde von folgenden lieben Menschen bei den Behandlungskosten und den leider recht hohen Pensionskosten unterstützt: Frank + Meike H., Sabine W., Annette S., Gitta H., Kristina M.-R., Bertram D., Christiane L., Carla E., Birgit S., Wiltrud S., Ingrid K., Julia G.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern für diese Unterstützung!

Rum - vermittelt -
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| Alter | geb. ca. 2003 |
| Rasse | Mischling |
| Geschlecht | Rüde |
| kastriert | ja (04.06.2011) |
| Herkunft | Sardinien |
| Aufenthalt | Sardinien |
| Schulterhöhe | ca. 57 cm |
| Gewicht | ca. 27 Kg |
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| Geimpft | ja |
| Gechipt | ja |
| Mitteercheck | ja |
| Krankheiten | Leishmaniose positiv |
| Behinderung | nein |
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| Rüden | ja |
| Hündinnen | ja |
| Katzen | nicht bekannt |
| Kinder | ja, älter |
18.10.2010 – Rum wurde halbtot im Weinberg gefunden
Maria Grazia, die Vorsitzende unseres Partnervereins Cani di nessuno, erhielt den Anruf eines jungen Mannes, der in einem Weinberg, ein paar Kilometer von Olbia entfernt, einen Hund gefunden hat. Er könne nicht aufstehen und es ginge ihm sehr schlecht.
Als die Helfer vor Ort ankamen, um nach dem Hund zu sehen, bot sich ihnen ein Bild des Jammers. Der Rüde - sie haben ihn auf den Namen Rum getauft - war völlig dehydriert und abgemagert. Sie brachten ihn sofort in die Tierklinik, wo er umgehend an den Tropf gelegt wurde. Die ersten Blutuntersuchungen ergaben eine starke Anämie und er wurde sofort medikamentös behandelt.
In den Tagen seines Aufenthaltes in der Tierklinik wurden weitere Blutuntersuchungen vorgenommen und dabei stellte sich heraus, dass Rum auch an Leishmaniose erkrankt ist. Es wurde auch hier sofort die Behandlung mit dem Medikament Allopurinol begonnen.

Rum ist ein sehr lieber Hund von ca. 6-7 Jahren. Er ist nach seinem Klinikaufenthalt nun in einer Pension untergebracht, wo man versucht, ihn aufzupäppeln, da Pflegefamilien auf Sardinien sehr selten sind. Wir hoffen, dass Rum doch noch die Chance hat, ein würdevolles Leben führen zu dürfen.
07.11.2010 - Rum nimmt kaum an Gewicht zu
Rum, der in einer Hundepension in Arzachena untergebracht war, konnte dort leider nicht länger bleiben, da die Gehege nicht so sicher konstruiert sind und es ihm zwei Mal gelang auszubrechen. Hierbei kam es zu einem Streit mit anderen Rüden, wobei er am Rücken verletzt wurde. Zum Glück konnte man schnell genug eingreifen und die Verletzungen sind nicht ernsthaft. Augrund dieser Vorfälle wurde Rum bei tierlieben Privatleuten untergebracht. Die dortigen Unterbringungsmöglichkeiten sind zwar sicher, aber leider auch sehr beengt, so dass diese Situation nicht optimal ist. Es ist für unsere Helfer vor Ort immer wieder ein sehr großes Problem, die Hunde in Not geratenen unterzubringen, da es nur sehr wenige Einheimische gibt, die sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen.

Rum wird aufgrund der Leishmaniose mit dem Medikament Allopurinol behandelt. Er frisst sehr gut, aber trotzdem hat er bisher kaum an Gewicht zugenommen. Dies wird mit seiner Erkrankung zusammen hängen. Wir hoffen sehr, dass wir Rum noch rechtzeitig gefunden haben, um das Fortschreiten der Leishmaniose stoppen zu können.
19.12.2010 - Rum ist auf dem Weg der Besserung
Sehen Sie hier die neuen Bilder von Rum.
Rum hat sich auf der neuen Pflegestelle sehr gut erholt, sein Fell ist nachgewachsen und er hat gut an Gewicht zugenommen. Seine ganze Körperhaltung drückt aus, dass es ihm besser geht. Er steht weiterhin unter ärztlicher Kontrolle und bekommt das Medikament Allopurinol gegen die Leishmaniose.
16.01.2011 - Rum ist heute kaum noch wieder zu erkennen!
Rum, der vor einigen Monaten völlig abgemagert in den Weinbergen auf Sardinien gefunden wurde, war quasi nur noch ein Skelett. Er wurde gerettet und in die Klinik gebracht und dort wurde nach eingehenden Untersuchungen festgestellt, dass er an Leishmaniose erkrankt ist. Wir wissen, dass viele vor dieser Krankheit zurückschrecken, aber sie kann mit dem Medikament Allopurinol und zwei Blutuntersuchugnen im Jahr gut unter Kontrolle gehalten werden. Zur Zeit wurde Rum von einer sehr mittellosen Familie auf Sardinien aufgenommen, die schon genug Probleme mit sich selbst hat. Aber sie haben ein gutes Herz und sie wollten unserem Partnerverein Cani di nessuno helfen und haben Rum in einem kleinen Auslauf in einem winzigen Hof untergebracht.

Heute ist Rum kaum wieder zu erkennen. Das Medikament Allopurinol greift gut und er ist über dem Berg, aber der kleine Auslauf ist einfach zu eng für ihn, so dass er mittlerweile sogar etwas übergewichtig geworden ist. Er möchte so gerne rennen, spielen, springen und die Welt entdecken. Eine Welt mit den Augen eines Hundes sehen, der nicht mehr leidet und todkrank ist, aber der einen unglaublichen Lebenswillen hat, der herausbekommen möchte, wie das Gras riecht, der in einem schönen Park laufen möchte, ohne dass er sich Gedanken um das Futter machen muss oder wo er die Nacht über schläft.
Mit anderen Hunden versteht er sich gut. Man hat ihn mit anderen Rüden zusammen geführt, darunter einen Schäferhund und einen Rottweiler. Rum zeigte sich sehr lieb und leckte den Rüden die Schnauze
13.02.2011 – RUM, vor dem Tode gerettet und vom Pech verfolgt
Sie erinnern sich an Rum, dem Hund aus dem Weinberg, den man bis auf das Skelett abgemagert vor Monaten gefunden hat? Man brachte ihn in die Klinik und wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben gab es Menschen, die sich um ihn kümmerten. Dort gab es dann auch die Diagnose, dass Rum an Leishmaniose erkrankt ist. Durch eine regelmäßige Medikamentengabe durch das Medikament Allopurinol und durch eine jährliche Blutkontrolle ist das aber gut im Griff zu halten.
Nach dem Klinikaufenthalt war Rum noch immer sehr schwach und dünn und da Pflegestellen auf Sardinien zu finden sind wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen, hat man ihn bei der sehr tierlieben, aber mittellosen Familie von Samuele untergebracht. Am Anfang war das auch gut für Rum und er erholte sich zusehends, jedoch wuchs mit seiner Genesung auch der Drang nach Bewegung. Leider konnte man das in diesem kleinen Auslauf, in dem er untergebracht war, nicht ermöglichen. Rum litt und weinte und in ihrer Verzweiflung brachte Marias Grazia Rum in einer Pension unter. Rum freute sich sichtlich über größeren Bewegungsspielraum und auch den Kontakt zu Artgenossen. Leider war auch hier sein Glück nicht von Dauer. Der große Rüde der Besitzerin der Pension biss ihn durch die Gitter ihn in die Pfote und verletzte ihn.
Wieder einmal musste Rum gehen, aber wohin?
Maria Grazia kannte eine Pension in der Nähe von Olbia, die einen sehr guten Namen hat. Der Grund, warum sie Rum nicht gleich dort hinbrachte hatte einfach finanzielle Gründe. Die Unterbringung in der Pension kostet 10,- Euro am Tag. Das ist für einen Verein nicht zu bestreiten, aber Maria Grazia hatte nun keine Wahl. Sie musste für diesen Hund eine schnelle Entscheidung treffen und vor allen Dingen musste sie ihn in Sicherheit bringen.

19.03.2011
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Bei unserem Besuch auf Sardinien konnten wir Rum persönlich kennen lernen. Rum freute sich sehr über uns und war über die Abwechslung sehr froh.
Aus dem ursprünglich völlig abgemagerten Hund ist ein hübscher und kräftiger Rüde geworden. Rum ist rundum freundlich und wirklich sehr verschmust. Bei Maria Grazia, die er schon von den regelmäßigen Besuchen kennt, hat er schon einen liebevollen Bezug aufgebaut und wäre ihr am liebsten immer wieder auf ihren Schoß gekrochen.

In der Pension bekommen die Hunde auch tägliche Freigänge, aber man merkt, dass dies leider nicht ausreichend ist. Rum würde so gerne richtige Ausflüge mit den Menschen unternehmen, andere Dinge sehen, riechen und endlich auch einmal wieder ausgelassen über eine Wiese toben dürfen. Sein Blick schweifte immer wieder sehnsüchtig in die Ferne zu den anderen Bergen, als ob er von der Freiheit außerhalb der Zäune träumen würde.
Rum ist sehr auf die Menschen bezogen und wir sind uns sicher, dass er versuchen würde, seinen Menschen alles recht zu machen. Bei anderen Hunden zeigt er sich sehr entspannt. Wenn er an den Gehegen vorbei geführt wird, geht er ganz ruhig daran vorbei, obwohl die anderen Hunde oftmlas viel Spektakel machen.

Das was Rum aber wirklich benötigt, ist ein eigenes Zuhause, Menschen, die er nur für sich hat, die mit ihm spielen, lernen und auch die Freiheit genießen. Wann ist seine Pechsträhne endlich beendet, wann darf Rum sein neu gewonnenes Leben endlich in einem eigenen Zuhause verbringen?
Wir bitten Sie, uns bei der Bestreitung der Pensionskosten für Rum zu unterstützen.
Ihre Spenden werden 1:1 an unseren Partnerverein Cani Di Nessuno weitergegeben.
Rum hat auf Sardinien leider gar keine Chancen auf ein eigenes Zuhause. Einige unserer ehemaligen Schützlinge, die ebenfalls an der Leishmaniose erkrankt waren, hatten das Glück, ein Zuhause zu finden wie zum Beispiel Dorian, Mirco und nicht zu vergessen Romeo.
Rum wartet auf seine Menschen, die ihm diese Chance geben möchten!

09.05.2011 - Rums Seele leidet so sehr...
In der vergangenen Woche musste Rum in der Tierarztpraxis von Cani di nessuno untersucht werden, da er einen schlimmen Husten hatte. Es wurde eine Bronchitis fest gestellt, die medikamentös behandelt wird. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich ein Blutbild gemacht, um den Stand seiner Leishmanioseerkrankung zu bestimmen. Die Werte haben sich gut verbessert und liegen im Normbereich.
Aber am meisten Sorgen macht uns der psychische Zustand von Rum. Er macht einen nervösen Eindruck, was mittlerweile von der Zwingerhaltung in der Hundepension herrührt. Zudem wurde von dem Tierarzt Riccardo entdeckt, dass einige seiner Zähne Schäden haben, die noch vor wenigen Wochen nicht vorhanden waren. Rum hält die Tristesse des Zwingerlebens in der Hundepension nicht aus und nagt verzweifelt an den Stangen seines Geheges. Im fehlt die Beschäftigung, Spaziergänge durch die Natur und vor allem die liebevolle Hand eines Menschen so sehr, dass er zu verzweifeln beginnt.
Rum wurde durch die Helfer auf Sardinien gerettet, aber sie hatten sich ein gutes Leben für ihn gewünscht. Ihn jetzt so leiden zu sehen, können sie kaum ertragen...
05.06.2011 - Rum wird ein Zuhause finden!
Wir sind sehr dankbar und glücklich darüber, dass Rum einen Menschen gefunden hat, der seinem Leiden endlich ein Ende setzt und ihm ein Heim geben möchte. Die Dame nimmt sich immer wieder gerade den Hunden an, die wenig Chancen auf eine Vermittlung haben. So haben auch schon vier alte Hündinnen aus dem Rifugio ein wunderbares Zuhause bei ihr gefunden. Wir möchten uns, auch im Namen von Maria Grazia, bei ihr von Herzen bedanken!!!
Am 04.07.2011 wird Rum nach Deutschland kommen und wir hoffen sehr, dass er sich im neuen Zuhause gut einfinden wird.
05.07.2011 - Rum ist in seinem Zuhause angekommen
Am 04.07.2011 hat Rum seine große Reise angetreten. Wir begleiteten ihn nach Castrop-Rauxel, wo er jetzt mit weiteren netten, älteren Hundedamen, Katzen, drei Eseln und Hühnern zusammen leben wird. Es ist ein wunderbares Zuhause - er hätte es nicht besser treffen können.
Wir hoffen, dass er sich dort gut einleben wird und werden in der kommenden Zeit von ihm berichten.