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Wir suchen DRINGEND weitere Paten für die Hunde im Rifugio!

Unsere Kooperation mit dem "Il Rifugio i fratelli minori" wird aktuell von 16 Paten mit einer Summe von 310,00 Euro monatlich unterstützt. Wir danken den Paten Ute u. Udo Banz, Sylvia Benda, Anja Braunreiter, Bianca Brendel, Sabine Fecher, Ines Glindemann, Familie H., Ute Prömper, Ulrike Stegmann, Susan Stieler, Jutta Stieber, Dagmar Weidtmann, Elke Werner, Isabella Wiedenmann, Christine Wiedemann, Petra Schweiger, Milena Geier, Tilo Manske und Ewa Gajdzik für diesen Einsatz!

Wir bitten um Ihre Mithilfe! Wir suchen dringend weitere Paten, die das Rifugio mit einer monatlich festen Summe unterstützen können!! Das Geld reicht vorne und hinten nicht aus und drastische Maßnahmen, wie die Reduzierung der Arbeitszeiten für die Tierärzte, müssen ergriffen werden, um die Versorgung der Hunde  weiter zu gewährleisten. Wir bitten Sie dringend um Ihre Unterstützung die monatlichen Kosten zu bestreiten. Jede noch so kleine Beteiligung hilft, wenn sich genug Menschen finden, die zu regelmäßiger Hilfe bereit sind. Eine Patenschaft ist in der Höhe frei wählbar und jederzeit kündbar. Mehr Informationen erhalten sie unter dem Punkt "Patenschaften". Oder klicken Sie hier direkt zum Download unseres Patenschafts-Formulars.


30.01.2009 Wir möchten gerne eine Mail des Vorstandes der LIDA Olbia, dem Rifugio, an alle Helfer und Spender weitergeben, die uns unterstützt haben:

Ihr Lieben, es gibt keine Worte mit denen wir uns bei Euch bedanken können. Wir möchten, dass dieser Brief all diejenigen erreicht die dazu beigetragen haben, dass all die Dinge, die heute im Rifugio eingetroffen sind kommen konnten. Worte reichen nicht und es gelingt uns auch nicht sie zu finden. Viele Male denken wir daran, was aus unseren Rifugio werden würde, wenn es Eure große Unterstützung nicht gäbe, sei es die ausgezeichneten Vermittlungen unserer geliebten Hunde, oder die beständige Unterstützung durch Spenden, die Ihr uns zukommen last.
Gott beschütze Euch für die große Hilfe, die Ihr unseren Hunden zukommen last. Überbringt diese Nachricht an alle Eure Spender.
Mit ehrlicher und tiefer Achtung
Sergio, Cosetta und Barbara


Unser Partnertierheim "Il Rifugio i fratelli minori"

liegt direkt am Flughafen in Olbia/Sardinien, an der sicherlich schönsten Küste Sardiniens, der Costa Smeralda.

Ein großer Traum war einst der Grund für die Entstehung des "Rifugio". Es sollte ein Refugium werden, für die zahlreichen Straßenhunde, die ohne die Hilfe des Menschen keine Chance auf ein artgerechtes Leben haben. Der Name "Rifugio il fratelli minori" bedeutet übersetzt "Zufluchtsort für unsere geringeren Brüder".

Ein großes Areal mit Wasserstellen, Hügeln und Bäumen sollte ein Refugium für 200 bis 250 Hunde werden. Ein Platz, an dem sie ohne Gefahren leben dürfen, im Rudel, mit ständigem Kontakt zu Artgenossen und gut versorgt von lieben Menschen. Von Beginn an vermied man das Wort "Tierheim", zu italienisch "Canile". Denn es sollte viel mehr sein als das!

Aber schon während der Bauphase stellte sich heraus, das dieser große Traum kaum zu realisieren war. Es gibt kein Konzept für Prävention auf Sardinien. Kaum ein Hund wird kastriert, so dass sie sich unkontrolliert immer weiter vermehren können - in einer Welt, die keinen Platz mehr für Streuner bietet. Immer mehr Hunde kamen deshalb in die Obhut der Helfer vor Ort. Wurden Abgegeben, gefunden, nachts vor dem Tor des Rifugio abgestellt, ja sogar über den Zaun geworfen. Schnell waren es 300, dann 400 Hunde. Bis zu 700 Hunde, die Heute im Rifugio einen Platz finden.

Das riesige Areal musste unterteilt werden, weil ein so großes Rudel nicht denkbar ist. Also entstanden einzelne Gehege, in denen die Hunde dann in kleineren Gruppen von 8-10 Tieren untergebracht wurden. Heute ist es so, dass die Anzahl der Hunde immer weiter wächst und immer weitere Gehege gebaut werden müssen, um alle Hunde gut unterzubringen und versorgen zu können. Es ist das geworden, was es niemals sein sollte - ein Tierheim. Ein Tierheim mit über 70 Gehegen, in denen zahllose Hunde sitzen und vielleicht doch noch auf IHRE Chance warten - ein artgerechtes Leben in einem Zuhause. Eine liebe Familie, in der sie selbst ein Teil davon werden dürfen. Ein Leben, in dem sie Achtung  und Respekt für ihre Seelen und Bedürfnisse erfahren dürfen.

Im Rifugio befinden sich aktuell über 650 Hunde, die unverschuldet ihr Leben hinter Gittern verbringen müssen. Ohne jegliche Chancen auf ein artgerechtes Leben - ohne Chancen auf eine Vermittlung vor Ort.  Viele dieser Hunde verbringen ihr komplettes Leben dort. Sie werden als Welpen im Müll gefunden, wachsen im Tierheim auf, verschwinden in einem der Massengehege. Ihre Augen erzählen oft eine sehr traurige Geschichte und ihre Seelen gehen in der Masse unter. Grund hierfür ist in erster Linie die unkontrollierte Vermehrung von Hunden, die auf der Straße leben. Mangelnde Aufklärung - und teilweise auch mangelndes Interesse an diesem Problem - in der Bevölkerung kommt hinzu. Auch Privathunde sind in der Regel unkastriert und laufen streunend auf den Straßen von Sardinien herum.

In erster Linie kann man dieses Leid nur mit einem langfristig angelegten präventiven Einsatz vor Ort lindern. Eine gezielte Geburtenkontrolle durch Kastration, sowie eine umfassende Aufklärung in der Bevölkerung helfen auf lange Sicht, die Zustände nachhaltig zu verbessern. Hier setzen wir an und hier möchten wir all unsere Energie verwenden. Aber auch unseren vielen Schützlingen im Tierheim muss geholfen werden, denn für sie kommt jede Prävention zu spät. Manche von ihnen benötigen medizinische Versorgung in Deutschland, andere finden sich in den Rudeln nicht zurecht, weil sie dem permanenten Stress in einem solchen Tierheim nicht gewachsen sind. Für diese Hunde suchen wir liebevolle Familien in Deutschland. Wir stellen sie auf unserer Homepage vor und hoffen, dass sie eine Chance auf ein eigenes Zuhause bekommen.

Die Straßenhunde auf Sardinien werden auf Initiative der Behörden gezielt eingefangen und in die Tierheime der Insel gebracht. Viele von ihnen sind zu diesem Zeitpunkt schon krank oder verletzt und müssen zunächst medizinisch behandelt werden. Damit hat sich „das Problem streunender Hunde“ für die entsprechende Gemeinde zunächst einmal erledigt - allerdings nicht für die Hunde. Auf sie wartet ein meist lebenslanges Dasein hinter Gittern. Ohne Auslauf, ohne Beschäftigung. In manchen Tierheimen auch ohne ausreichende medizinische Versorgung. Im Winter ist es kalt und nass. Das Wasser kommt von unten, mangels Drainage, und von oben mangels Dach. Der Winter und die Nächte auf Sardinien sind kalt, rau und regenreich. Im Sommer sind viele Hunde in den Tierheim hingegen schutzlos der Sonne ausgesetzt. Bei Temperaturen bis 40 Grad und mehr. Ihre Seelen gehen in der Masse unter – ihre Namen weichen Nummern.

sehen sie auf der folgenden seite einige eindrücke aus unserem partnertierheim!

sehen Sie hier ein Video aus unserem Partnertierheim!

Spendenkonto:
Kreissparkasse Köln
Konto 0162 272 815
Bankleitzahl 370 502 99

für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE25 3705 0299 0162 2728 15
BIC/SWIFT: COKS DE 33

Wenn Sie gezielt für unser Partnertierheim auf Sardinien spenden möchten, dann bitten wir um den Vermerk "OLBIA" auf Ihrer Überweisung. Diese Spenden gehen 1:1 an das Rifugio in Olbia! 

Die Helfer des Rifugio in Olbia leisten unglaubliches und ihr täglicher Tagesanblauf ist selten „planbar“. Denn neben der Versorgung von manchmal bis zu 700 Hunden stehen zahlreiche weitere Aufgaben an...

Um die Versorgung der Hunde im Rifugio gut zu gewährleisten braucht man eine sehr gute Planung und vor allem Helfer die diesen emotional und auch körperlich extremen Anforderungen in jeder Hinsicht entsprechen.

Das Team besteht aus einer Reihe von ehrenamtlichen Helfern, aber auch aus angestellten Mitarbeitern, ohne die die Versorgung einer solchen Masse an Hunden gar nicht möglich wäre. Zweimal täglich müssen bis zu 700 Näpfe gefüllt und in die Gehege verteilt werden. Über 700 Näpfe werden anschließend wieder eingesammelt und gereinigt. In über 100 Gehegen müssen mehrfach täglich die Hundehaufen entfernt werden. Die Gehege werden gereinigt und das Wasser wird frisch aufgefüllt. Tägliche Reparaturarbeiten an den Hütten und Zäunen sind notwendig. Der Reihe nach müssen alle Hunde medizinisch untersucht und behandelt werden. Sie müssen gegen Parasiten geschützt werden. Sie brauchen ihre regelmäßigen Impfungen und nicht zuletzt auch Ansprache und viel, viel Zeit. Kein Tag vergeht, an dem es nicht eine Rauferei in den Gehegen gibt und Hunde zusätzlich behandelt werden müssen. Zahllose Hunde sind auf regelmäßige medizinische Versorgung angewiesen. Es stehen die Wechsel von Verbänden an, die Versorgung von Wunden, manche Hunde brauchen Hilfe bei der Nahrungsaufnahme oder auch Verdauung. Die Aufgaben sind vielfältig und kaum zusammen zu fassen...

Hinzu kommen dann die täglich eingehenden Notrufen aus den Gemeinden mit denen das Rifugio eine Kooperation eingegangen ist und aus denen sie Streuner und Abgabetiere aufnehmen. Hier reicht die Liste in den letzten Jahren vom Hund über Katzen, Pferde, Schweine Kühe, bis hin zum Lama. All diesen Notrufen müssen die Helfer nachgehen. Ist eine Versorgung und Aufnahme im Rifugio nicht möglich, so werden die Tiere auch an vielen Orten außerhalb täglich mit Futter versorgt. Wann der nächste Anruf kommt und worum es diesmal gehen mag weiß im Voraus niemand. Jeder Tag bietet neue Überraschungen – und diese sind meistens keine guten. 

Aber in erster Linie betreffen die Notrufe einzelne Hunde oder auch sehr oft eine Hündin mit Welpen. Manchmal sind es aber auch mehr als ein paar Tiere, um die es geht. So im Falle von „Luigi Hunden“ ...

Hier waren es mit einem Schlag fast 50 Hunde, die von Heute auf Morgen ohne Versorgung dastanden und die sehr dringend die Hilfe der Tierschützer brauchten. Als der Anruf die Helfer in Olbia erreichte waren die Hunde schon einige Tage komplett unversorgt. Ihr Herrchen, Luigi, ist 78 Jahre alt und musste ins Krankenhaus. Die Hunde blieben im Haus und auf dem Grundstück zurück. Die Gemeinde stellte sich erst einmal auf taub und informierte die Tierschützer – die werden es schon richten.... 

lesen sie hier mehr über das schicksal von luigi und seinen schützlingen.