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Pulcino

sucht weitere Paten!

Pulcino wird von einer Patin mit 31.66 Euro monatlich unterstützt! Wir danken Ulrike Schneider für diese Hilfe!!


sehen Sie hier weiter Bilder!

Im Februar 2008 bekamen wir die Meldung aus Olbia, dass ein Welpe angefahren worden sei. Der hilflose kleine Kerl war, vermutlich auf der Suche nach etwas essbarem, mitten in der Innenstadt von Olbia (Sardinien) über eine stark befahrene Straße geirrt und von einem Auto erfasst. In der Tierklinik musste man sein linkes Hinterbeinchen sofort amputieren. Er was so schwer verletzt, dass er es sonst nicht überlebt hätte.

So wurde Pulcino schon im Alter von wenigen Wochen operiert und verlor sein Beinchen. Die Helfer machten sich am nächsten Morgen sofort auf den Weg und hofften darauf, auch den Rest der Familie zu finden. Mit Erfolg - in einer verlassenen Bauruine fanden sie Chiara, die Mutter, mit weiteren drei Welpen, die Gott sei Dank noch unversehrt waren. Die drei Geschwister von Pulcino konnten in den folgenden Tagen schnell ein Zuhause und eine Familie finden. Sie wurden vor Ort auf Sardinien vermittelt. Pulcino und Chiara traten die Reise nach Deutschland an, um hier auf eine Familie zu stoßen, die sie den Rest des Lebens vor weiteren Gefahren bewahren würde.

Pulcino wurde in Deutschland zunächst in einer Pflegefamilie liebevoll aufgenommen. Schnell stellte sich heraus, dass der Stumpf am amputierten Bein nicht gut verheilt und immer wieder musste Pulcino Behandlungen über sich ergehen lassen. Aber zur Überraschung aller, ist Pulcino nicht nur ein Kämpfer, sondern auch noch ein kleiner Clown, der offenbar alles nicht so schlimm fand. Mittlerweile steht fest, dass am Stumpf nachamputiert werden muss. Wir hätten den Eingriff schon längst vornehmen lassen, wenn sich nicht zwischenzeitlich ein schlimmeres Problem gezeigt hätte.

Bei der Erstversorgung auf Sardinien wurde ein Bruch am rechten Vorderbein übersehen, der nun für Pulcino ein weiteres sehr großes Problem darstellte. Unsere Tierärzte meinten, dass das Vorderbein unversorgt in wenigen Monaten derartige Schmerzen verursachen wird, dass man Pulcino erlösen müsse. Also war klar, dass Pulcino hier nun dringend eine erneute OP bevorstehen würde. Zunächst einmal kam es uns wie ein unlösbares Problem vor. Wie soll man einen Hund am Vorderbein operieren, was er dann für Wochen schonen muss, wenn bereits ein Hinterbein fehlt... Unser Tierarzt, Dr. Carlo Pingen, zeigte uns eine Lösung auf und Pulcino wurde am Mittwoch, den 16. April am Vorderbein operiert. Dr. Pingen verschweigt nicht, dass es ein sehr schwieriger Prozess wird und können alle nur hoffen und beten, dass Pulcino es schafft das Bein so ruhig zu halten, dass alles heilen kann. Eine 100%tige Heilung wird es nicht geben. Das Bein ist schon stark verkürzt und wird in einigen Jahren erneut zu Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates führen. Hier wäre eine noch umfangreichere OP nötig, die durch das fehlende Hinterbein nicht denkbar ist.

Wir setzen also nun alle Hoffnungen darauf, das das Vorderbein gut heilt. Anschließend steht eine weitere OP an, in der der Stumpf nochmal nachoperiert wird.

Pulcino hat mittlerweile eine sehr liebe Familie und ein sehr, sehr gutes Zuhause gefunden. Er wird bestens versorgt und sehr liebevoll gepflegt. Wir wünschen der Familie alle Kraft für die nächsten Wochen und Monate, unserem Kämpfer beizustehen.

Wir werden alles tun, damit Pulcino so lange wie möglich ein schmerzfreies Leben genießen kann. Bitte helfen Sie uns mit einer
patenschaft oder Ihrer Spende bei den Kosten für die Operation und der Nachsorge.

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Spendenkonto:
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Ihre Ansprechpartnerin:

Elke Giesa
Tel.: 0 22 56 - 10 08
Email:
elke.giesa@niemandshunde.de