
Lissy
Lissy wurde im Oktober 2008 von unseren Helfern auf Sardinien in einer Ferienanlage mit ihren Welpen gefunden. Im November 2008 konnte Lissy mit ihren Welpen bei unserer Helferin Claudia einziehen. Ihre Welpen fanden schnell ein Zuhause in Deutschland und Lissy konnte im Februar 2009 in ihr Zuhause einziehen.
Doch leider konnte sie dort nicht bleiben, nachdem der Tierarzt festgestellt hatte, dass Lissy älter war, als uns bekannt war und dass sie einen Mamatumor hatte. So kam Lissy als Pflegehund zu uns. Unser Tierarzt schätzte Lissy auf ca. 10 Jahre und bestätigte den Tumor, außerdem ergab der Mittelmeertest Herzwürmer und Babesien pos., im Oktober 2009 wurde bei ihr das Cushing Syndrom diagnostiziert. Da stand aber schon fest, dass Lissy bei uns bleiben darf, den ihr bezauberndes und stilles Wesen hatte uns alle verzaubert. Lissy, die kleine Kämpferin, besiegte nach und nach die Herzwürmer, Babesien, der Tumor wurde im Frühjahr 2010 operiert, das Cushing Syndrom wurde eingestellt.

Lissy liebte die Spaziergänge und dabei durch das Unterholz zu streifen, ohne dabei ihre Menschen aus dem Auge zu verlieren. Das Größte war nach Regenspaziergängen trocken gerubbelt zu werden, sie hat dabei gegrunzt und Nachschlag eingefordert um danach warm liegen zu können. Ebenso toll war es regelmäßig Futter zu bekommen und mitten in der Küche zu liegen :-)
Streicheln und kuscheln war ihr anfangs unheimlich und sie konnte es nicht glauben, dass es ihr passiert. Lissy hat sich mit jedem Hund verstanden und wenn es in ihren Augen "brenzlig" wurde, hat sie sich wie ein Igel auf den Rücken geschmissen und sich untergeben. Menschen hat sie verzaubert, da sie nicht aufdringlich sondern einfach nur da war.

Seit diesem Frühjahr ging es körperlich stetig bergab, wir hatten Bedenken, Lissy mit an die Ostsee zunehmen, da kurz vorher ein Magenausgangstumor festgestellt wurde, doch die Tierärztin gab uns grünes Licht. Wir haben sie viel getragen, doch Lissy war einfach nur froh, dabei zu sein. Lissy fand es toll am Strand zu liegen.
Wieder Zuhause habe ich mir einen Buggy geliehen und sie war froh sich reinlegen zu können, wenn sie nicht mehr laufen konnte. Tagsüber, wenn keiner da war, und nachts hat Lissy Windeln gebraucht; auch das hat sie nicht gestört.
In der letzten Woche wurde Lissy immer schwächer, fing an zu erbrechen, konnte kaum noch laufen und das Gewicht wurde immer weniger. So haben wir uns entschlossen, die kleine Zaubermaus zu erlösen. Ganz sanft und ruhig ist sie in meinen Armen eingeschlafen, so als wüsste Lissy, dass es ihr hinter dem Regenbogen besser gehen würde. Hierfür für möchte ich der Praxis Frau Dr. Wolf ganz herzlich danken.
Lissy, ich könnte noch so viel über Dich schreiben, denn Du warst ein ganz besonders bezauberndes Wesen.

Im Herzen wirst Du immer bei uns sein!