
Jenny, vermittelt im Mai 2007, gestorben am 18.03.2011
Ihre Familie und wir mussten Abschied von Jenny nehmen.
Hier ist der Abschiedsgruß ihrer Familie:
Jenny,unsere Kämpferin
ist am 18.03.2011 über die Regenbogenbrücke gegangen
Meine Prinzessin, Du warst so krank und doch so stark, mutig, sanft, geduldig und dankbar.
Als Du kamst, waren Deine Zähne fast komplett abgeschliffen, Deine Ohren voller Polypen und schwer entzündet. Nur für kurze Zeit konnten wir Dir Dein Gehör wieder zurück geben. Trotz Deiner Taubheit haben wir zwei uns immer verstanden, auch ohne Worte.
So oft mussten wir Dich wegen Deiner Ehrlichioseschübe in die Klinik zurück bringen, Du beklagtest Dich nie und warst der Liebling (sie nannten Dich Schäfchen) vom ganzen Team.
Dein Kreuzbandriss wurde operiert und Du hast es geschafft, wieder richtig laufen zu können.
Niemals hattest Du Dein Lächeln und Deinen Glanz in den Augen verloren.
Deine schwere Spondylose, Deine schlechten Bandscheiben und Deine starke Arthrose in den Vorderbeinchen und Gelenken konnten wir nicht heilen, nur die Schmerzen lindern.
Meine Massagen und das Kirschkernkissen hast Du über alles geliebt.
Der Winter war so schlimm für Dich, doch der Sommer stand bereits vor der Tür. Die Kälte und den Regen mochtest Du nie, aber die Sonne liebtest Du so sehr, stundenlang wolltest Du dann auf den warmen Pflastersteinen oder auf dem Rasen aufwärmen.
Mein Engel,Du hast jedes mal gekämpft wie ein Löwe, doch dieses Mal war alles anders.
Dein Lächeln, das wir so an Dir liebten, wurde in den letzten Wochen immer weniger. Auch Deine heiß geliebten Spaziergänge wurden immer kürzer.
Die letzten 4,5 Tage waren sehr schlimm für mich, denn ich sah, daß Du keine Kraft mehr hattest. Dein schöner Glanz in Deinen Augen war so plötzlich verschwunden. Ich spürte, daß Du Dich langsam auf eine lange Reise vorbereitest.
Du hast Dich nur noch aufgerafft, um Dein Geschäft zu erledigen, denn niemals hättest Du Dein Reich verschmutzt. So warst Du, und so kannte ich Dich. Die ganzen Tage wolltest Du nichts mehr essen, nur etwas Wasser trinken. Aber kurz bevor Du auf die Reise gingst, holtest Du Dir doch noch ein paar Stücke von Deinem heiß geliebten Hühnchen, das Dich immer wieder auf die Beine brachte. Ich schöpfte nochmal große Hoffnung, aber Deine Nieren waren bereits so stark angegriffen, daß es keine Hoffnung mehr gab.
3 Stunden später mussten wir Dich erlösen. In Deinem Zuhause und in meinem Arm bist Du sanft eingeschlafen. So gerne hätten wir Dich noch länger bei uns gehabt.
Hinter der Regenbogenbrücke wirst Du nun keine Schmerzen mehr haben und alle Deine Freunde wirst Du wiedersehen und glücklich sein.
Wir sind so furchtbar traurig, denn Du hast uns jeden Tag erhellt.
Wir vermissen Dich so sehr, denn Du warst unser Sonnenschein.
Hier ist alles so leer ohne Dich!
Jeden hast Du verzaubert. So viele Freunde hast Du hier gefunden.
Du gabst uns Deine ganze Liebe und Dein Vertrauen.
Du warst etwas ganz Besonderes und Einmaliges.
Danke Jenny, daß Du 3 Jahre und 10 Monate bei uns warst.
Für immer wirst Du in unserem Herzen und unseren Gedanken sein.
Deine Mami Diana und Dein geliebtes Herrchen
Danke an Tierarzt Dr.Sewastianiuk, der Jenny die letzten Tage Zuhause betreut hat.
Danke für alles, an das Niemandshunde-Team, besonders für Eure Hilfe,
Euren Trost und Rat 2007 ( besonders Frau Friese u. Frau Hannig )