NiemandsHunde
cani di nessuno
Rifugio
Aktuelles
Il Rifugio
Luigis Hunde
Unsere Projekte
Tiervermittlung
Zuhause gesucht
Notfälle!
Patenschaften
Sie können helfen!
Happy End
Im neuen Zuhause
Hundegeschichten
Wir über uns
Links / Downloads
zum Bestellen
Termine
Regenbogenseite
Impressum/Kontakt
Gästebuch
Unser Partnertierheim "Rifugio i fratelli Minori" - zu deutsch: "Zufluchtsort für unsere geringeren Brüder"
panor-3.jpg
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Eindrücke aus unserem Partnertierheim dem " Rifugio" in Olbia zeigen. Träger dieses Tierheims ist der einheimische Tierschutzverein "Lida Olbia" Bitte klicken Sie die Bilder zur größeren Ansicht einzeln an!
panor-1.jpg
Das Rifugio befindet sich am Rande der Stadt Olbia, auf Sardinien. Auf über 70 Gehege verteilt, werden hier täglich mehr als 540 Hunde versorgt. Eine Größe, die man sich in Deutschland kaum vorstellen kann.
LIDA1.JPG
Trotzdem versuchen wir und die Helfer vor Ort immer jeden einzelnen Hund zu sehen. Sie sehnen sich bei jedem unserer Besuche nach Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.
LIDA11.JPG
Mariagrazia, eine der drei Leiterinnen des Tierheims, kennt jeden Hund. Und bemüht sich mit uns immer wieder für einen der Hunde ein passendes Zuhause zu finden.
LIDA10.JPG
Dopo wartet noch auf eine liebe Familie... Er ist einer von vielen Hunden, die ihr vorheriges Leben auf der Straße verbringen mussten. Taglichen Gefahren und dem Kampf gegen Hunger und Durst ausgeliefert.
LIDA12.JPG
Nahezu alle Hunde sind trotz der teilweisen schlechten Erfahrungen immer noch sehr, sehr sanft und lieb im Umgang mit Menschen...
LIDA13.JPG
Es ist nicht zu glauben, das diese Seelen der Abfall unserer Gesellschaft sein soll. Sie finden keinen Platz in unserer Welt und werden weggeschlossen - manchmal für ihr ganzes Leben.
LIDA14.JPG
Wir freuen uns, das diese Hündin hier, Laika, ebenfalls schon ein schönes Zuhause in Deutschland gefunden hat.
LIDA17.JPG
Stephan beim säubern der Gehege... Einen Großteil der Hunde kennen auch wir schon durch zahlreiche Besuche vor Ort. Immer wieder stehen wir in den Gehegen und fragen uns, warum diese schönen und lieben Hunde kein Zuhause haben sollen.
LIDA18.JPG
Hier eine Außenansicht der vielen verschieden großen Gehegen, in denen jeweils 3 bis zu 10 Hunden untergebracht sind. Alle Hunde hier zeigen sich absolut verträglich mit Artgenossen und dürfen im Rudel leben.
LIDA19.JPG
Manuela verteilt Streicheleinheiten. Das, was unseren Schützlingen am meisten fehlt. Der Abschied zum Rückflug nach Köln fällt jedesmal schwer. Wir müssen diese Hunde untätig in den Gehegen zurück lassen.
LIDA2.JPG
Auch er wartet noch auf ein Zuhause! Bis er ins Rifugio kam lebte er an einer 1 Meter langen Eisenkette. Er diente als Wachhung auf einem menschenleeren Grundstück.
LIDA20.jpg
Die sehnsüchtigen Blicke dieses Hundes haben wir eingefangen. Aber wir vergessen sie auch ohne Fotos nicht! Er wird im Rifugio gut versorgt - aber der Freiheitsdrang und der Wunsch nach mehr Zuneigung und einem Zuhause bleibt und nagt an den Seelen der Hunde.
LIDA21.jpg
Dieser Rüde lebt ausschließlich auf dem Dach des Tierheims :-) Was zunächst eher lustig scheint hat einen traurigen Hintergrund. Er hat Angst vor den anderen Hunden und hat sich somit selbst isoliert. Sein Name ist Martino und er hat im September 2007 sein Zuhause in Deutschland gefunden.
LIDA3.JPG
Diese kleine Maus haben wir "Bombolina" getauft :-) Sie lebt Heute glücklich in der Eifel. Ihre Geschwister sind im Refugio aufgewachsen und leben Heute noch dort.
LIDA4.jpg
Ein drahtiges Rudel... Wenn ein Hund auf Sardinien zum Jagen nicht taugt, dann führt sein Weg meistens auf die Straße oder in eines der Tierheime auf der Insel.
LIDA5.JPG
Bitte klicken Sie die Bilder an. Es erscheint dann eine Großaufnahme. In einem Raum werden Welpen sicher und warm untergebracht. Viele von Ihnen wurden in einem Karton, wenige Tage alt, im Rifugio abgegeben oder irrten auf der Straße herum.
LIDA6.JPG
Bis zu 40 Welpen und zahllose Junghunde warten darauf, das man ihre Blicke einfängt und ihnen eine Chance auf ein besseres Leben bietet. Sie dürfen hier im bunten Rudel leben. Das sorgt für viele Sozialkontakte - verbirgt aber große Gefahren der Ansteckung vieler Welpen, wenn einer der Hunde krank wird.
LIDA7.JPG
Alle Räume und jedeHütte wird genutzt, um die zahllosen Welpen versorgen zu können. Die Mitarbeiterinnen kümmern sich aufopfernd um die kleinen. Jeder hat einen Namen, alle sind medizinisch versorgt und geimpft. Trotzdem ist es ein trostloses Bild.
LIDA8.JPG
Die kleine schwarz/weiße ist "Minnie". Sie hatte großes Glück und lebt in einer lieben Familie in Deutschland.
LIDA9.JPG
Stephan immer noch bei der Arbeit.... Hier in einem der wenigen Gehege, die mit Beton ausgegossen sind. In den meisten Gehegen läuft das Wasser in der Regenzeit nicht ab und die Hunde stehen im Nassen - von unten und von oben.
0610210006.JPG
Sobald man sich den Gehegen nähert, stürmen alle nach vorne in der Hoffnung, nur eine kurze Streicheleinheit abzubekommen. Viele der Hunde schauen einen an, in der großen Hoffnung, das man sie wirklich sieht und hilft. Andere bleiben hinten und haben die Hoffnung aufgegeben.
0610210017.JPG
Mit ca. 3 Monaten ziehen die Welpen dann in ein großes Gehege um. Dort verschwinden sie dann schnell in der Masse der anderen Hunde. Die Chance bereits als Welpe adoptiert zu werden ist an ihnen vorbei gegangen.
LIDA36.JPG
Sie kam höchst verängstigt, absolut abgemagert und dehydriert in die Obhut unserer Kollegen. Völlig überfordert von rund 700 bellenden Hunden, die bei jedem Neuankömmling für eine riesen Geräuchkulisse sorgen. Monda hat es hier nicht ausgehalten. Sie wurde auf eine private Pflegestelle gebracht, wo sie nun für immer bleiben darf!
LIDA32.JPG
Das sind unsere kleinen "Eisbärchen" :-) Alle sind gut vermittelt worden, allerdings lässt der nächste Wurf nicht lange auf sich warten. Diese Maremmano Mischlinge werden auf Sardinien zahllos gezüchtet. Sie sollen Schafherden bewachen - aber immer nur einer aus jedem Wurf wird gebraucht. Die anderen werden ausgesetzt oder weggeworfen.
LIDA33.JPG
Mangels Platz sind die Eisbärchen im Wohnwagen untergebracht. Eigentlich wäre dies der einzige trockene Platz, an dem sich auch die Mitarbeiter im Refugio mal hinsetzen könnten.
LIDA34.jpg
Lupetto ist völlig traumatisiert. Wir kennen seine Vorgeschichte nicht - aber vor Menschen hat er panische Angst und seine Augen erzählen eine sehr traurige Geschichte.
LIDA37.jpg
Pietrina hat eine lokale Leishmaniose, wegen der die letzte Vermittlung 2006 leider nicht stattgefunden hat. Im September 2007 ist Pietrina an den Folgen eines Tumors gestorben. Ein Zuhause hatte sie nie. Selbst als sie nachts im Sterben lag, war sie alleine. Wie ihr ganzes Leben.
0610210015.JPG
Wir können nicht alle Hunde vermitteln - aber wir können immer wieder einzelnen Seelen helfen, auf die vielleicht eine liebe Familie wartet. Wenn Sie einem unserer Hunde eine Chance geben können, dann helfen Sie!