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Frida und Albert wurden mit einer einmaligen Spenden in Höhe von 160,00 € von Susanne Jeanette Weber unterstützt.

Folgende Paten unterstützten Albert und Frida mit einer monatlichen Spende: Ehepaar Hinrichs  - 50,00 €, Theodor und Liss H. - 200,00 €, Ulrike Steffen - 15,00 €, Anja & Siegfried Halat - 20,00 €. Wir danken für diese großartige Hilfe sehr!  

Frida - vermittelt -

Bilder Frida Teil 1

Bilder Frida Teil 2

Alter ca. 2007 geb.
Rasse Mischling
Geschlecht  Hündin
kastriert  ja
Herkunft  Sardinien
Aufenthalt  Sardinien
Schulterhöhe ca. 36 cm
Gewicht ca. 8 Kg
   
Geimpft  ja 
Gechipt  ja
Mittelmeercheck  ja
Krankheiten  Leishmaniose positiv
Behinderung  erblindet
   
Rüden  ja
Hündinnen ja 
Katzen  ja
Kinder  ab 10 Jahre

Frida lebte von klein auf bei Teresa. Teresa ist eine ältere und sehr tierliebe Frau, die selbst in sehr bescheidenen Verhältnissen auf Sardinien lebt, um den ausgesetzten und verstoßenen Tieren zu helfen. Vor einigen Jahren haben wir das Projekt Teresa ins Leben gerufen, um dort zu unterstützen. Mehr zu dem Projekt Teresa finden Sie hier.

Frida lebte dort in einem Gehege, gemeinsam mit dem Rüden Albert. Beide Hunde hatten keinen leichten Alltag, denn es mangelte an Zeit, sich intensiver um sie zu kümmern.

Als Maria Grazia, die Vorsitzende unseres Partnervereins "Cani Di Nessuno" auf Sardinien, im August 2011 wieder zu Besuch bei Teresa war, hat Teresa eingewilligt, dass die kleine, blinde Hündin Frida und Albert mitgenommen werden durften.

Als wenn Frida und Albert gemerkt haben, dass nun etwas Positives ansteht, ließen sie sich  ohne Probleme ein Brustgeschirr anlegen und bestiegen neugierig die Transportbox. Sie waren absolut nicht ängstlich, sondern eher freudig interessiert, was jetzt kommen mag.

Sie wurden jetzt in einer gut geführten Hundepension in der Nähe von Olbia untergebracht. Beide haben sich gut zurechtgefunden und bei Frida wurde eine schöne Entdeckung gemacht, sie scheint noch hell und dunkel sehen zu können. Sie scheint auf einem Auge noch minimal etwas zu sehen, denn in der ihr unbekannten Pension bewegte sie sich ohne Pronleme und ohne irgendwo anzustoßen. Albert kümmerte sich rührend um sie; er leckte und beschnüffelte sie ständig, so dass Frida das schon etwas zuviel wurde und sich lieber einmal entfernte.  

Frida schien sich, ebenso wie Albert, über den Ortswechsel zu freuen, denn sie erkundete  neugierig und interessiert die neue Umgebung. Sowie sie das Körbchen entdeckte, legte sie sich hinein und wälzte sich auf den Decken; das ist etwas, was sie nie zuvor in ihrem Leben hatte.

Es begann für beide ein Weg der medizinischen Versorgung und guter Pflege. Da Frida Leishmaniose positiv ist, wurde sie mit Milteforan und Allupurinol behandelt. Ihre Blutwerte befinden sich mittlerweile in einem guten Bereich, so dass sie nur noch das Medikament Allupurinol benötigt.

Frida ist eine sehr sanfte und zärtliche Hündin, die sich trotz ihre Handikaps sehr gut am Menschen und auch neuen Umgebungen orientieren kann. Seitdem sie in der Hundepension lebt, ist sie regelrecht aufgeblüht und spielt auch ausgelassen und voller Lebensfreude.

Es wäre wunderschön, wenn Frida ein eigenes Zuhause finden könnte, denn sie ist eine sehr liebe und absolut menschenbezogene Hündin. Wenn sie neugierig das Gelände erkundet und man sie ruft, orieniert sie sich an der Stimme und kommt sofort zu einem gelaufen.

Obwohl Frida und Albert ein eingespieltes Team sind, wird es wohl kaum möglich sein, beide Hunde zusammen zu vermitteln. Daher würde Frida auch einzeln in ein gutes Zuhause vermittelt werden. Hierbei wäre es aber von Vorteil, wenn dort schon ein netter und souveräner Ersthund lebt, an dem sich Frida orientieren kann.

 

26.11.2011 - WEIHNACHTEN IST NAH...

Hallo an Alle, Ihr kennt uns vielleicht schon, wir sind Frida und Albert, die beiden Hunde von Teresa. Seit ca. drei Monaten werden wir dank des Vereins cani di nessuno medizinisch verpflegt und dank dieses Vereins sind aus uns wunderschöne Hunde geworden, nicht wahr? Jetzt geht es uns besser, wir sind zärtlich und anhänglich und lieben die Menschen.
Aber eine Sache fehlt uns noch - es fehlt uns ein Zuhause. Ein warmes Zuhause, das uns Geborgenheit schenkt.

Im Moment sind wir noch in einer Pension untergebracht, wo man uns sehr gut versorgt und sich um uns kümmert, aber ein eigenes Zuhause ist doch eine andere Sache. Ein Zuhause mir einem warmen Bettchen in der Nähe der Heizung, wo man nicht den kalten Wind spürt oder die Feuchtigkeit des Regens. 

Es ist bald Weichnachten und die Kinder warten sehnsüchtig auf ihre Gaben und Geschenke,  und wir? Auch uns würde ein schönes Geschenk gefallen. Am schönsten wäre ein eigenes Zuhause. Sicher ist es nicht einfach, für uns ein Zuhause zu finden, aber gibt es nicht irgendwo diese besonderen Menschen, die uns einen Platz in ihrem Herzen schenken? 

Sehen Sie hier die aktuellen Bilder von November 2011.

Unser Partnerverein Cani Di Nessuno ermöglichte Frida und Albert ein besseres Leben, als sie beide von Teresa holten und in der Hundepension unterbrachten. Hierdurch wurden eine optimale Versorgung und verbesserte Lebensbedingungen gewährleistet. Leider sind die Kosten der Unterbringung relativ hoch; so fallen monatlich 500,00 € für die Pensionkosten beider Hunde an. Für Frida und Albert werden dringend Paten gesucht, die dabei helfen möchten, dass Frida und Albert bis zu ihrer Vermittlung weiterhin dort leben dürfen. 

11.02.2012 - Ein großer Tag für Frida und Albert

Gestern, am 10. Februar, war der große Tag für Frida und Albert. Es war für beide sehr aufregend, als sie mit Maria Grazia zum Flughafen fuhren. Für die Kälte in Deutschland gut ausgerüstet, waren sie mit Mantel und Pullover bekleidet. Die fremden Geräusche und der rege Betrieb im Flughafengebäude waren schon mächtig beeindruckend und etwas einschüchternd, aber trotzdem machten Frida und Albert einen interessierten Eindruck.

Sehen Sie hier weitere Bilder von der Abreise in Olbia.

 

Gegen Abend landeten sie mit ihrer Flugpatin in Düsseldorf, wo sie gleich von ihrer neuen Familie in Empfang genommen wurden. Jetzt ging es noch auf eine weite Heimreise nach Norddeutschland. Zuhause angekommen, konnten sich Frida und Albert in einem separaten, ruhigen Raum von dem anstrengenden Tag erholen. Beide fraßen mit großem Appetit und es wurde noch etwas mit ihren Menschen gekuschelt.

Heute fand die Zusammenführung mit den anderen Hunden statt, die sehr gut verlief. Frida zeigt sich gegenüber den fremden Hunden noch unsicher, was bei ihrer Blindheit  nachvollziehbar ist. Aber auch sie wird schon in wenigen Tagen verstehen, dass diese Artgenossen ebenfalls sehr nett sind und zu ihrem neuen Rudel gehören.  

Der ganz besondere Dank von Maria Grazia geht an die Familie von Frida und Albert und all die Menschen, die Frida und Albert unterstützt haben!

21.02.2012 - Bilder aus dem Zuhause

Wir haben uns sehr über die Bilder aus Fridas und Alberts Zuhause gefreut. Beide haben sich schon recht gut eingefunden und wachsen Stück für Stück mit den anderen Hunden zusammen. Vor allem Albert kann es jetzt auch zwischendurch genießen, mit einem der anderen Hunde zu spielen, denn er weiß, dass es jetzt Menschen gibt, die auch auf seine Frida acht geben. Die Besitzer sagen, dass es zu rührend ist, wie aufopferungsvoll Albert sich um seine Frida kümmert. Immer wieder rennt er zwischendurch zu ihr hin, um zu signalisieren, dass er in der Nähe ist.  Aber auch Frida hat mit dem kleinen Rüden Charly einen neuen, netten Hundefreund gefunden, mit dem sie gerne spielt.

Sehen Sie hier weitere Bilder aus dem Zuhause.