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Mit schwerem Herzen müssen wir Abschied nehmen von Dorian. In Gedanken auch an seine Familie, die unendlich traurig ist. 

Die erste Zeit mit Dorian war nicht leicht. Er zeigte viele Schwierigkeiten und hat seine Familie so einige Nerven gekostet. Aber die dachten gar nicht daran aufzugeben – stattdessen kämpften Sie gemeinsam mit ihm gegen so manche Macke an. Mit Erfolg. Als er 2007 nach Deutschland kam, war er völlig traumatisiert und überdreht. Er bellte und heulte das ganze Haus zusammen und wollte keine Minute alleine bleiben. Weiter zeigte Dorian Auffälligkeiten im Verhalten anderen Hunden gegenüber. Unermüdlich hat seine Familie mit ihm geübt, bis er irgendwann seinen Widerstand aufgab und sich mehr und mehr zu einem vollkommen normalen und glücklichen Hund entwickeln konnte.

Schon vor Adoption war bekannt, dass Dorian an Leishmaniose erkrankt war. Aber auch dies schreckte die Familie nicht ab. Dorian bekam alle mögliche medizinische Behandlung, bis sich seine Werte irgendwann so stabilisiert hatten, dass er vollkommen ohne Medikamente zurechtkam. 

 

Dorian mit seiner großen Liebe, Dorina

Es folgte die nächste Horrordiagnose. Letztes Jahr bekam er plötzlich starke Schmerzen beim Laufen und Springen, man durfte ihn gar nicht anfassen, ohne dass er aufschrie. Er knickte hinten immer weg. Sofort am nächsten Tag fuhr die Familie mit ihm zum Arzt und ließ ihn röntgen. Es stellte sich heraus, das es eine anfängliche Spondylose war. Also bekam er eine Kortison Behandlung und  noch unterstützend ein besonderes Mittel (Articuvet) unter sein Futter gemischt. Mit der entsprechender Physiotherapie haben sie auch das wieder hinbekommen.

Und dann das.... Plötzlich, nach über 2 Jahren, verschlechterte sich Dorians Zustand und seine Blutwerte. Ohne Vorwarnung, von heute auf morgen. So genannte Leptospiren in Kombination mit gerade wieder aktiv gewordenen Leishmanien ließen seine Nieren versagen. Und das, obwohl alle vorhergehenden Nachuntersuchungen vollkommen in Ordnung waren. 

Seine Familie war in den letzten Tagen und Stunden bei ihm. Aber alle Bemühungen der Tierärzte kamen zu spät. Dorian ist am Dienstag, den 2. März über die Regenbogenbrücke gegangen. Hier ist ein letzter Gruß seiner Familie;


Lieber Dorian, unser großer Schatz...

Du fehlst uns so sehr und hast eine große Lücke bei uns hinterlassen.....Deine "Liebe" Dorina und wir vermissen Dich so sehr und trauern jeden Tag um Dich! Wir hatten so viel gemeinsam geschafft, doch leider haben wir keine weitere Chance mehr bekommen. Uns blieben nur 4 Tage Zeit um Dich zu kämpfen.

 

Leider haben wir den Kampf verloren und Du bist viel zu früh von uns gegangen. Wir danken auch unserer Tierärztin Anita Fehre, die wie eine Löwin gekämpft hat! Diana Schiestel, die mit Rat und Tat und vielen tröstenen Worte zu unserer Seite stand! Wir waren die letzten 4 Tage,  24 Stunden,  an Deiner Seite und Du warst so
tapfer, aber leider konnte keine Infusion Dich wieder auf die Beine bringen. Aber eins wollten wir nicht, dass Du leiden mußt...und deshalb haben wir Dich am Dienstag über die Regenbogenbrücke gehen
lassen....

Du wirst immer einen ganz, ganz besonderen Platz in unserem Leben einnehmen....Anita hat uns versichert, dass Du ganz friedlich eingeschlafen bist und wir hoffen sehr, dass Du jetzt Deinen Frieden gefunden hast...Wir danken Dir für diese schöne Zeit und Deine Liebe, die Du uns geschenkt hast!

In großer Liebe

Dorina, Deine Mama Birgit und Papa Frank