Bis heute konnten wir leider nur sechs Paten für dieses Projekt finden. Wir danken Conny Plötz, Sandra Serysko, Yara und Michael Müller, Alice Räthel, Martina Tell, Elke Balz, Evelyn Brazda, Petra Frommeyer und Gisela Schäfer für ihre Unterstützung mit 280,00 Euro monatlich!
Februar 2012 - Ein Beispiel für Prävention
Unser Partnerverein Cani Di Nessuno, dessen Hauptaugenmerk ebenfalls die Prävention ist, sandte uns diese Geschichte des Hunderudels vom Flughafen zu. In enger Zusammenarbeit mit den leitenden Tierärzten des Ambulatorios, Riccardo Diana und Giuseppe Mula, werden dort regelmäßig streunende Hunde und auch Katzen kastriert. Bei Hunden, die mit dem Menschen sozialisiert sind, unterstützen wir in der Vermittlung. Aber leider gibt es auch immer wieder die verwilderten Hunde, denen ein enges Zusammenleben mit dem Menschen unerträglich ist. In diesen Fällen versucht man, durch das Einfangen und kastrieren der Hündinnen, weitere Welpenwürfe zu verhindern. Lesen Sie hier die Zeilen von Maria Grazia, der Vorsitzenden von Cani Di Nessuno:
Heute spreche ich von Prävention. Prävention, die für uns Ehrenamtliche viel Geduld bedeutet, Beharrlichkeit und nicht locker zu lassen. Dies hier ist eine Geschichte wie viele, die aber zumindest dieses Mal zu einem guten Ende kam.
Beginnen wir vor vielen Jahren, als in der Nähe des Flughafens eine wilde Hündin auftauchte und nicht einzufangen war. In den kommenden Jahren gebar sie unzählige Welpen, von denen einige Würfe im Tierheim landeten, aber auch einige von NiemandsHunde vermittelt wurden. Eine der wilden Hündinnen wurde sehr alt und gebar unzählige Welpen. Leider war es nicht möglich, sie jemals einzufangen. Ich habe sie schon seit gut einem Jahr nicht mehr gesehen und eine Person, die in der Nähe des Flughafens lebt, hat mir erzählt, dass sie gestorben sei. Ihr letzter Welpenwurf ist ungefähr zwei Jahre her. Seit genau dieser Zeit verfolge ich die Welpen dieser Hündin, jeden Tag bringe ich ihnen etwas zu essen, aber ohne sie jemals anfassen zu können. Von anfänglich 7 Hunden haben sie sich auf drei reduziert und es gibt zudem einen alten Hund, der sich vorsichtig anfassen läßt.
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Seit einem Jahr versuche ich sein Vertrauen zu gewinnen. Nun leckt er mir die Hand und ich kann ihn auch aus den Händen füttern, aber nicht mehr. Es ist sehr schwierig, ihn mit der Hand zu greifen. Um bei der jungen Hündin weitere Welpenwürfe zu vermeiden, habe ich langsam damit begonnen, mit der Lebendfalle zu arbeiten. Den ganzen Sommer über habe ich es versucht, aber die Hündin war sehr vorsichtig und traute sich nicht in die Falle zu gehen. Gestern Abend habe ich dann frische Leber mitgebracht und die hat doch sehr ihre Aufmerksamkeit bewirkt. Es benötigte aber noch eine weitere Stunde, bis der Hunger ihre Angst und Vorsicht besiegte und sie in die Falle ging. Es hat mir leid getan, ihr Vertrauen zu mißbrauchen, aber es ist nur zu ihrem eigenen Wohle.
Die Hündin wurde jetzt im Ambulatorio kastriert und nach einigen Tagen muss sie leider wieder auf die Straße zurück. Das macht einen schalen Geschmack im Mund, ihr nicht ein sicheres Zuhause geben zu können. Aber leider ist sie zu ängstlich im Umgang mit den Menschen. Ich werde sie und den Rest des Rudel weiter im Auge behalten.
08.07.2011 - Umzug der Tierarztpraxis von "Cani di nessuno" nach Olbia
Die Tierarztpraxis unseres Partnervereins "Cani di nessuno" ist vor wenigen Tagen nach Olbia umgezogen. Dies war ein notwendiger Schritt, um die Zukunft der Praxis zu sichern. Im Laufe der letzten Monate kristallisierte sich heraus, dass der eher ländlich gelegene Standort in Padru nicht kostendeckend arbeiten konnte. Um die Praxis, gerade für den sehr wichtigen Bereich in der präventiven Arbeit, zu sichern, entschied man sich für eine Verlegung des Standortes.

Die Stadt Olbia zählt zu den größeren Städten Sardiniens. Man hat hier einen großen Einzugsraum, so dass mit einer höheren Besuchszahl von Tierhaltern gerechnet werden kann. Erstmals wird es möglich sein, die Öffnungszeiten der Tierarztpraxis an sechs Wochentagen zu gewährleisten.
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich weitere Paten für unser Projekt "Ambulatorio" finden, um unsere präventive Arbeit auf Sardinien zu unterstützen. Mittlerweile ist das Programm der Gemeinden ausgelaufen, das die Kastration von Hunden und Katzen bezuschusste, so dass wir diese Kosten alleine stemmen müssen.
Patenschafts-Formular (pdf download)
Natürlich freuen wir uns auch über Ihre einmalige Spende für das Ambulatorio! Bitte vermerken Sie das Stichwort "Ambulatorio" so können wir Ihre Spende zuordnen und 1:1 weitergeben. Hier wird jeder Cent dringend benötigt!! 
20.10.2010 – Bericht über die Tierarztpraxis unseres Vereins „Cani di Nessuno“

Die Praxis in Padru hat ihre Arbeit am 14.Januar dieses Jahres begonnen, wie wir Ihnen zwischenzeitlich berichtet hatten. Seitdem sind nun 9 Monate vergangen und es ist an der Zeit, von den Ereignissen zu berichten.
Es ist nach wie vor schwierig, die Bevölkerung für die Kastration ihrer Tiere zu sensibilisieren, aber es ist der einzige Weg, der großen Zahl der Streuner auf Sardinien entgegen zu treten. Unermüdlich versuchen unsere Helfer vor Ort die Bevölkerung aufzuklären. Langsam trägt dies auch Früchte und durch die regionalen Zuschüsse konnten wir schon einige Kastrationen durchführen, sowohl bei Hunden, die einen Besitzer haben, als auch bei den Streunern. Ein Tropfen auf dem heißen Stein unserer präventiven Arbeit, aber es ist ein Anfang. Diese regionalen Zuschüsse werden aber erst einmal nur noch bis zum 30.November 2010 gewährt, da über die restliche Verteilung der Mittel in der Region Sardiniens noch nichts bekannt ist.
Hier geben wir Ihnen eine Übersicht, über die Eingriffe, die in den letzten Monaten in der Praxis vorgenommen wurden und wie sie finanziert wurden:
Mit dem regionalen Zuschuss von 100 € pro Hund der Gemeinden Padru, Budoni und Torpè konnten 42 Hündinnen kastriert werden.
Eine einzige Kastration an einer Hündin wurde vorgenommen, deren Besitzer den Eingriff komplett bezahlt hat.
Zu Lasten des Vereins wurden 20 Streunerinnen und 3 Streunerrüden kastriert.
Auch Katzen sind auf Kosten des Vereins kastriert worden, im Einzelnen 23 weibliche Streunerkatzen und 5 Streunerkater aus Padru, Olbia und Umgebung.
Weiterhin wurden 5 Eingriffe an Hunden vorgenommen, wie z.B. die Entfernung von Tumoren an 4 Hunden, die Behandlung des Beinchens der Hündin Holly und die OP am Ohr eines Katers.
Die Preise einer Kastration einer Hündin liegen bei 160,00 bis 200,00 €, da das von der Größe des Hundes abhängig ist, die Preise einer Kastration eines Rüden bei 100,00 bis 120,00 €.
Wie Ihnen die aufgeführten Gebühren zeigen, sind wir weit davon entfernt, ohne Spenden auszukommen, da die laufenden Kosten und auch die vollen Kastrationskosten noch lange nicht vom Praxisbetrieb aufgefangen werden können. Im Gegenteil! Wir benötigen hier dringend Ihre Hilfe, da wir den Einsatz sonst stoppen müssen, wenn sich keine weitere Unterstützung für unser Projekt findet.

Wenn auch Sie uns mit einer Patenschaft unterstützen möchten, dann kommen Sie hier zu unserem Patenschafts-Formular. Eine Patenschaft ist JEDERZEIT per Mail oder Anruf auch wieder kündbar und an keine Fristen gebunden!!
Patenschafts-Formular (pdf download)
Natürlich freuen wir uns auch über Ihre einmalige Spende für das Ambulatorio! Bitte vermerken Sie das Stichwort "Ambulatorio" so können wir Ihre Spende zuordnen und 1:1 an die Helfer vor Ort weitergeben. Hier wird jeder Cent dringend benötigt!!
Spendenkonto:
Kreissparkasse Köln
Konto 0162 272 815
Bankleitzahl 370 502 99
für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE25 3705 0299 0162 2728 15
BIC/SWIFT: COKS DE 33
Wir danken Ihnen im Namen der Tiere!!
Ihr Team von
NIEMANDSHUNDE e.V.
März 2010: Durch die Eröffnung der eigenen Tierarztpraxis unseres Vereins „Cani di Nessuno“ hat sich vieles verändert...

Die Helfer vor Ort sind endlich in der Lage schnelle und effektive Hilfe zu leisten!! Viele Kastrationen und Behandlungen konnten bereits vorgenommen werden.
Auf den Bildern sehen Sie einen Teil der Hündinnen, die in den letzten vier Wochen kastriert werden konnten. Insgesamt wurden in den letzten 4 Wochen bereits 20 Hündinnen und 3 Rüden, 5 Streunerkatzen und ein Kater kastriert.
Hierbei sind 13 Kastrationen, zu denen wir öffentliche Zuschüsse bekommen haben, sowie drei Streuner-Hündinnen und die vier Hündinnen der Familie DiCostanzo. Weitere Hunde wurden gegen Parasiten behandelt und geimpft.
Allerdings spricht sich ein solcher Einsatz auch schnell herum. Und so erreichen uns immer mehr Notrufe, vor allem auch seitens der Einheimischen.
Die Kosten galoppieren davon und wir müssen dringend um Ihre Hilfe bitten. Wir brauchen Paten, die unseren Einsatz mit einem monatlichen Beitrag unterstützen und somit auf einen soliden und vor allem planbaren Grundstock stellen können. Bislang werden wir von 5 Paten mit insgesamt 80,00 Euro unterstützt. Der tatsächliche Bedarf liegt natürlich um ein Vielfaches über dem.
Auf den Bildern oben sehen Sie einen Teil der Hündinnen, die in den letzten vier Wochen kastriert werden konnten. Bitte bedenken Sie, dass die präventive Arbeit den absolut wichtigsten Beitrag zu unseren Zielen leistet!! Unsere Populationstabelle zeigt eindrucksvoll, wie viel Leid wir mit jeder einzelnen Kastration verhindern können!! Lesen Sie hier die Zusammenfassung der letzten Wochen. Wir konnten bereits vieles erreichen. Aber wir sind am Ende der finanziellen Möglichkeiten und müssen den Einsatz zunächst stoppen, wenn sich keine weiteren Paten und Unterstützer für unser Vorhaben finden!
Bis heute konnten wir leider nur vier Paten für dieses Projekt finden. Wir danken Barbara Jeszenszky, Conny Plötz, Sandra Serysko und Martina Tell für ihre Unterstützung mit 70 Euro monatlich!
03.12.2009 Ein großer Traum geht in Erfüllung und ein Meilenstein für unsere präventive Arbeit auf Sardinien ist gesetzt. Heute können wir die Eröffnung unserer eigenen Tierarztpraxis feiern!

Wir haben es geschafft!! Wir eröffnen auf Sardinien die erste Tierarztpraxis eines gemeinnützigen Vereins! Mit großer Freude zeigen wir an, dass in Padru (Nähe Olbia) eine Tierarztpraxis des Vereins "Cani di nessuno" eröffnet.
Ein großer Traum und ein interressantes Projekt, das wir durch die Gründung des Vereins „Cani di Nessuno“ vor Ort realisieren konnten.
Durch die Hilfe vieler Spender war es uns möglich nach und nach die Einrichtung für eine eigene Praxis mit komplett ausgestattetem Oparationsraum zu kaufen!


Schon im Dezember 2008 konnten wir durch den Kauf einer gebrauchten Praxiseinrichtung mit vielen Geräten wie Inhalationsnarkose-Gerät, Laborgeräte, Op-Lampe, Tische, Schränke und vieles mehr den Grundstein für unser Vorhaben legen. Wir haben hierzu damals über 13.000 Euro investiert und konnten die (teilweise mobilen) Geräte schon für die Kastrationen von Teresas Hunden nutzen. Im Laufe des Jahres kamen viele weitere Zubehör-Teile dazu. Immer dann, wenn wir günstig etwas bekommen können, was zur Einrichtung noch fehlt. Zum Schluss fehlen uns nun noch viele Verbrauchsmaterialien wie Operationsmaterial für die Eingriffe: Nähmaterial, Skalpelle, Tropfe, Sterile Tücher und Handschuhe, Anästhetikum, Medikamente etc.. Weiterhin stehen wir noch vor der Anschaffung von zwei mobilen Quarantäne-Stationen (Preis pro Station rund 1.800 Euro).
Es können nun unsere präventiven Ziele umgesetzt werden, die Kastration von Streunern. Denn wir alle wissen, dass das die einzige Lösung um die unkontrollierbare Vermehrung von Streunern zu stoppen.
Wir zählen auf Sie und wir bitten Sie sehr, dieses wichtige Anliegen und den weiteren Aufbau der Praxis zu unterstützen. Am besten können Sie dies mit einer monatlichen Patenschaft. So haben wir regelmäßige Einkünfte und eine Basis, aufgrund derer wir planen können.
Kontakt und Informationen in Deutschland:
Monika Bäth
kontakt@niemandshunde.de
Kontakt und Informationen auf Sardinien
Maria Grazia Pinna
info@canidinessuno.it
13. Februar 2009 - Eine Investition in die Zukunft unserer Hunde!
Unterstützen Sie den Aufbau eines eigenen OP`s, in dem wir Straßenhunden medizinische Hilfe anbieten können!
Seit dem 10. Februar 2009 sind wir unserem großen Traum ein ganzes Stück näher gekommen. Zum Greifen nahe....
Uns erreichte das Angebot eines Tierarztes, der seine moderne Praxis aufgeben muss. Er bot uns die Übernahme aller medizinischen Geräte an, die wir zur Ausstattung eines eigenen OP`s brauchen. Hierunter ein sehr hochwertiges Gerät zur Inhalationsnarkose, ein Laborgerät um Blutbilder zu erstellen, OP Tisch, Op Lampe, Schränke, Behandlungstisch und viele weitere Einrichtungen für einen eigenen vollsterilen OP, in dem wir große Oparationen und Kastrationen durchführen können.
Der Preis ließ uns mehr als den Atem stocken - denn wir mussten uns von den sauer angesparten Reserven trennen. 13.900 Euro haben wir insgesamt investiert. Allerdings ist es ein Kleinteil dessen, was wir bei der Anschaffung neuer Geräte hätten ausgeben müssen. Hierfür hätten wir noch mindestens 2-3 Jahre sparen müssen. So haben wir zugeschlagen!
Nun können wir nur hoffen, dass unser Zuschlag und unser Vorhaben Ihre Unterstützung findet!!
In einem eigenen OP möchten wir Strassenhunde und unsere eigenen Schützlinge behandeln lassen. Unser Traum ist es einen Tierarzt für unser Projekt zu begeistern und irgendwann vielleicht sogar eigene Räumlichkeiten zu haben. Und hierzu möchten wir ein Projekt starten!
Unser Gerät zur Inhalations-Anästhesie wurde bereits am Wochenende in Berieb genommen. Es kam bei den Kastrationen von Teresas Hunden zu Einsatz. Auch die weiteren Geräte können wir schon jetzt gebrauchen. Vor allem die Laborgeräte - zur Bestimmung der Blutwerte.
Wir suchen Paten, die uns zu Beginn "beim Sparen" für unser Vorhaben und bei der späteren Umsetzung langfristig unterstützen können. Jedem, dem die Probleme auf Sardinien bekannt sind ist auch bewußt, dass es ein sehr sinnvolles und gutes Vorhaben ist! Die Anschaffung wird sich schnell bezahlt machen. Nicht zuletzt hätten wir so auch die Möglichkeit die Angebote von deutschen Tierärzten anzunehmen, für einige Zeit auf der Insel ehrenamtlich zu helfen.
Wenn Sie uns also Unterstützen können, dann bitten wir Sie um Kontaktaufnahme oder um die Zusendung unserer Patenschaftsformulars Bitte vermerken Sie im oberen Bereich den Verwendungszweck "Ambulatorio".
Wie auch in allen anderen Bereichen ist die Höhe der Unterstützung absolut frei wählbar. Eine Patenschaft kann jederzeit per Mail an uns gekündigt werden. Wenn Sie keine Einzugermächtigung wünschen, dann können Sie den Betrag auch per Dauerauftrag anweisen. Auch in diesem Fall würden wie Sie um eine kurze Info bitten, damit wir einen Überblick haben, mit welchen monatlichen Unterstützungen wir planen können.
Bitte geben Sie uns kurz Bescheid, wenn Sie namentlich NICHT erwähnt werden möchten. Denn wir möchten die Menschen vorstellen, die unsere Projekt und unseren Einsatz durch eine Patenschaft unterstützen.
Bitte bedenken Sie, dass die präventive Arbeit den absolut wichtigsten Beitrag zu unseren Zielen leistet!! Unsere Populationstabelle zeigt eindrucksvoll, wieviel Leid wir mit jeder einzelnen Kastration verhindern können!!