2009



Sebastiano ist ein ca, 2 Jahre alter Rüde. Der hübsche Kerl würde in Deutschland ganz sicher sehr schnell ein Zuhause finden. Aber er hatte das große Pech, dass er im falschen Land geboren wurde....
Am 18. November geht wie so oft das Telefon im Rifugio. Die Polizei von Olbia meldet einen Streuner. Die Helfer des Rifugio machten sich sofort auf den Weg...
Alles weitere beschreibt am besten der Bericht vom Tierarzt; Femurkopf-Frakturen an beiden Hinterläufen (Oberschenkeln), Bruch des rechten Schienbeins, Hüftluxation (Ausrenkung bzw. Verrenkung des Hüftgelenks).
Wir gehen davon aus, dass Sebastiano angefahren wurde. Für die Helfer im Rifugio heißt es, dass sie wieder einen neuen Schützling haben, der recht intensive Versorgung und Hilfe braucht. Sebastiono muss operiert werden. Die Kosten für die OP betragen rund 1.000 Euro. Wenn Sie bei den Kosten unterstützen mächten, dann bitten wir Sie um Ihre Spende mit dem Vermerk "Sebastiano". Das Geld geht 1:1 an das Rifugio in Olbia weiter.

29.12.2009 Heute erreichte uns die traurige Geschichte von Stella. Lesen Sie die Mail von Cosetta, Leiterin des Rifugio in Olbia:
Ich möchte Euch von dieser Kreatur, Stella, erzählen, einer Hündin von 10 Monaten, lieb, die dringend ein Zuhause benötigt. Ihr Frauchen kann sie aus Gründen, die sie in einem Brief dargelegt hat und mit Stella zusammen bei uns abgegeben hat, nicht mehr behalten. Es gibt dazu nichts mehr zu sagen, es gibt nur unsere Bereitschaft, diesem Hündchen zu helfen. Wir möchten nur ein Zuhause für sie, keine Urteile, die wir Menschen oftmals gewohnt sind zu fällen. Stella ist seit heute in unserem Rifugio und wartet auf Euch. Lest den Brief von Giovannina:
Liebe Cosetta, ich schreibe diesen Brief an Dich und an die Familie, die sich um meine Stella kümmern wird, um damit meine tiefe Dankbarkeit auszudrücken zusammen mit einem tiefen Schmerz.Außerdem will ich von diesem Welpen erzählen, dass Ihr sicher lieben werdet, wie ich und meine Familie.
Stella ist in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar diesen Jahres zu uns gekommen, sie war knapp eine Woche alt. Ich habe eine kleine Schachtel vorbereitet mit einem Schuh innen drin, um sie warm zu halten, und mit ihrem Namen drauf zusammen mit dem Wort "willkommen". Sie hat nicht ein einziges Mal geweint, obwohl sie von der Mutter getrent war, die sie nun nicht mehr ernähren konnte.
Wahrscheinlich war sie noch zu klein dazu, um es zu verstehen, vielleicht aber auch, weil wir in ihr Körbchen ein Tuch gelegt haben, dass den Geruch der Mutter hatte.....Sie war klein wie ein Mäuschen, aber schon in der ersten Nacht bei uns, ist sie aus der Schachtel herausgesprungen, um ihr Geschäft zu verrichten. Wir haben sie mit enem Fläschchen gefüttert, ich bin nachts deswegen aufgestanden und während sie an dem Sauger nuckelte ist sie in meinen Armen eingeschlafen. Dann setzte ich sie zurück in ihr Körbchen und sie schlief ruhig bis zum Morgen.
Ja, meine Stela war immer ein braves Mädchen, sie war unser Glück in all diesen Monaten, sie hat so viel Liebe gegeben, wie man sieht ist sie sehr anhänglich und schmusig. Sie lebte bei uns im Haus, spielte mit den Kindern und ließ sich wie eine Puppe in den Arm nehmen. Sie freut sich immer, vor allem, wenn sie gestreichelt wird und bringt das durch ein lautes Fiepen zum Ausdruck. Normalerweise macht sie nicht ins Haus, sie wartet, bis man sie rausbringt und oftmals macht sie sich bemerkbar, indem sie an der Tür kratzt. Ich bin mir sicher, dass sie sich nur Freunde macht, mit ihren schlauen und intelligenten Augen.
Ich habe niemals angenommen, dass wir sie abgeben müssen, niemals, und niemals wollte ich an diesen Punkt kommen.Es gibt eine Reihe von widrigen Umständen die mich zwingen, sie abzugeben, zusammen mit der Unsensibilität einer Hauseigentümerin und einiger Mitbewohner, die ruhig leben wollen, ohne dass sie einmal in Erwägung gezogen haben, dass es ein kleiner Hund ist und nicht stört.Das ist das Hauptmotiv, alle anderen Dinge hätte ich überwunden, denn für mich und meine Familie ist Stella ein wichtiger und nicht zu ersetzender Bestandteil.
Versteht meine Qual, wenn es die Möglichkeit gegeben hätte, eine andere Wohnung zu bekommen oder mehr Zeit, so hätte ich das getan, nur für sie und um sie zu behalten. Aber ich habe eine Frist, dass ich am 31.12.09 die Wohnung verlassen muss und das Dorf und ich habe leider seit August bis heute keine andere Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gefunden. Keiner unserer Verwandten will sie nehmen, keiner von unseren "Freunden" oder Bekannten und ich werde sie bei keiner Person lassen, die sie weniger liebt als wir.
Während ich diesen Entschluss gefaßt hatte, habe ich viel geweint, ich weine noch, denn sie fehlt mir wirklich sehr. Der einzige Grund, der mich aufrecht erhält ist der, dass sie ein neues Zuhause finden wird und eine andere Familie die sie liebt.
Ich hoffe, dass Eure Zuneigung sie uns vergessen läßt. Es gibt nichts weiter zu sagen als danke, danke, dass ihr mich in diesem Moment unterstützt.
Die Menschen denken nicht an die Unterstützung, die mir Eure Organisation gibt, es ist wahr. Was für ein Fehler, nicht an die Unterstützung einer Organisation wie Eurer zu glauben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Euch einmal brauchen würde, um über Stela hinwegzukommen. Ich habe nicht geglaubt, dass neben mir solch unsensible Menschen leben, denen ich begegnet bin, bevor ich Euch um Hilfe gebeten habe. Es ist wahr, wer kein Tier hat kann nicht nachvollziehen wie ein solches Lebewesen ns Menschen Freude bereiten kann und wer ein solches Lebewesen aussetzt ist nicht würdig, Mensch genannt zu werden.
Ich händige Euch Stella aus, ich gebe Euch damit einen Teil meines Herzens und ein Jahr meines Lebens und das meiner Familie. Ich hoffe, dass sie uns verzeihen wird, denn es wird für sie genauso schmerzlich wie für uns. Kümmert Euch um sie, ich bitte Euch.
Danke von ganzem Herzen Giovannina.
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12.06.2009 Dringender Aufruf!
Im Rifugio wurden innerhalb von nur zwei Tagen 24 neue Welpen aufgenommen. Manche von ihnen krank und verletzt. Es fehlt an allem! Neben den Kosten für Medikamente und tierärztliche Versorgung brauchen die Helfer vor Ort nun dringend Welpenfutter und bitten um Unterstützung!!
In einer Mail schreibt Cosetta, dass sie nur noch Abscheu und Ekel für diese Menschen empfinden kann, die solch kleine und unschuldige Seelen ihrem Schicksal überlassen. Denn meistens ist das Schicksal von ausgesetzten Welpen ihr sicherer Tod. Ein langsamer und qualvoller Tod in Folge von Hunger und Durst.
In den letzten beiden Tagen mussten die Helfer im Rifugio 24 neue Welpen aufnehmen. Einem Welpen fehlt sogar ein Fuß. Auch in diesem Frühjahr zeigt sich wieder einmal, dass all unsere präventiven Bemühungen immer noch ein Tropfen auf den heißen Stein sind und lange nicht ausreichen, um die Not zu lindern.
Es fehlt nun wirklich an allen Ecken und Enden... Viele Welpen müssen mit teurer Aufbaukost versorgt werden. Andere brauchen dringend Medikamente und müssen vom Tierarzt versorgt werden. Aber das schlimmste Übel ist aktuell, dass es keinen Vorrat mehr an Welpenfutter gibt. Und der muss nun dringend aufgestockt werden.
Bitte helfen Sie, wenn es Ihnen möglich ist!!





Sehen Sie hier, wie die Welpen im Rifugio zur Zeit untergebracht sind. Dies ist der traurige Alltag für die Hunde und auch für die Helfer, die nicht mehr ein noch aus wissen! Und darüber hinaus werden noch weitere Welpen auf der Straße täglich versorgt, die selbst hier keinen Platz mehr finden. Welpen, die in der Entwicklung sind, ihren Körper und die Sinne ausbilden müssen. Welpen die spielen und toben wollen, verbringen ihren kompletten Tag und die Nacht in diesen kleinen Transportboxen.
In der Box staut sich über den Tag eine unglaubliche Temperatur auf, vor allem dann, wenn zu viele Welpen sich den Platz teilen müssen. Es sind Boxen, die für einen Transport von einigen Stunden ausgelegt sind - aber keinesfalls als Dauerbleibe. Sie lassen sich nicht gut desinfizieren und bieten einfach viel zu wenig Platz.
Die Helfer sind machtlos - denn jeden Tag kommen neue Notrufe und keiner mehr weiß, wie man all dem noch gerecht werden soll...

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Bankleitzahl 370 502 99
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Ihre Spende mit dem Stichwort "Futter für Olbia" wird 1:1 für den Kauf von Welpenfutter für die Hunde im Rifugio verwendet.




Wir danken Ihnen im Namen der Tiere!!
Ihr Team von
NIEMANDSHUNDE e.V.
07.07.2009 Über 3000 Euro für Welpenfutter wurden gespendet!!
Wir freuen uns riesig, dass wir in Zeiten, in denen mal wieder alles aussichtslos erscheint, schnelle und direkte Hilfe für die Hunde im Rifugio leisten konnten. Dies dank IHRER Unterstützung!! Wir konnten Welpenfutter im Wert von 3.000 Euro für das Rifugio kaufen!
Innerhalb weniger Tage kamen über 1500 Euro zusammen, die mit dem Verwendungszweck „Futter für Olbia“ auf unser Konto eingezahlt wurden. Die gleiche unglaubliche Summe bekamen wir dann in den letzten Tagen noch einmal – diesmal aus eigenen Reihen. Ein Mitglied, eine Helferin und Spenderin der ersten Stunde hat uns weitere 1.500 Euro zur Verfügung gestellt, damit die Helfer in Olbia ausreichend Welpenfutter bestellen können. Es sind nun schon über 90 kleine Seelen, die Tag für Tag auf unsere Hilfe hoffen und auf ihr Futter warten. Die Verzweiflung kennt keine Grenzen und niemals waren es so viele hungrige Mäuler, die gefüttert werden müssen.
Wir können unseren Spendern nicht genug dafür danken, dass unser Hilferuf auf ein Neues ernst genommen wurde! Wir sind überwältigt!
Fürs erste kann nun genug Futter bestellt werden. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass die Probleme bleiben und die Verantwortlichen setzen wieder einmal alle Hebel in Bewegung, um auf politischer Ebene auf die Aussichtslosigkeit der hinzuweisen, wenn es weiterhin keine präventiven Ansätze gibt. Denn trotz aller Bemühungen – es wird von Jahr zu Jahr schlimmer!
Doch statt der erbetenen Unterstützung werden immer neue unglaubliche Forderungen seitens der verantwortlichen Kommune aufgestellt. Bis November soll ein neues Ambulatorio auf dem Gelände errichtet werden. Die Bauarbeiten begannen schon vor einigen Wochen. Und der Neubau verschlingt sehr viel zusätzliches Geld. Geld, dass so dringend für Futter und Medikamente nötig ist und an allen Ecken und Enden fehlt... Wie sollen all diese Anforderungen erfüllt werden, wenn es keinerlei Hilfe gibt? Kein Verständnis und auch kein Herz für die über 700 Hunde, die hier versorgt werden. Es ist unglaublich und mit „deutschem Verständnis“ kaum nachvollziehbar.
Die Helfer sind am Ende der Kräfte und wir müssen weiterhin unterstützen und zeigen, dass sie nicht alleine gegen all diese Widerstände ankämpfen, sondern an ihrer Seite stehen. Und vor allem an der Seite derer, die ohne uns keine Chancen haben. Wir wissen nicht, woher Cosetta und die Mitarbeiter tagtäglich neue Kraft schöpfen – aber wir hoffen inständig, dass diese Kraft erhalten bleibt!

Schauen Sie sich diese Bilder an und entscheiden Sie selbst, ob auch Sie helfen können!
Nicht nur innerhalb der Zäune des Rifugio werden zahllose Hunde versorgt.
Zwei Mal am Tag kümmern sich die Helfer um diese kleinen Kreaturen, die unter einem Laster im Industriegebiet von Olbia leben. Ins Rifugio können sie nicht gebracht werden, denn das Platz bereits aus allen Nähten vor lauter Welpen.
Es ist so leicht zu sagen „wie süß“, „wie hübsch“, aber das einzige was den Kleinen hilft ist, ein Zuhause, Fressen, Entwurmungsmittel und Impfungen und ihre Mütter gehören dringend kastriert. Und trotz des überfüllten Rifugios kümmern sich die Helfer auch um diese Welpen. Bitte unterstützen Sie weiterhin diese Bemühungen. Sie können dauerhaft mit einer Patenschaft unterstützen oder auch mit einer einmaligen Spende viel Gutes bewirken. Es ist leider so, dass wir immer wieder um Ihre Unterstützung und Mithilfe bitten müssen, denn nur so können diese Kreaturen den Kampf um das Überleben gewinnen!
Jeder Cent, der mit dem Vermerk "Futter für Olbia" auf unserem Konto eingeht, wird 1:1 für die Hunde im Rifugio umgesetzt. Wir brauchen ständig neue Mittel um die Helfer durch den Kauf von Futter und Medikamenten zu unterstützen.
Spendenkonto:
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Sollten Sie Fragen haben, so wenden Sie sich bitte jederzeit an uns! Die Helfer in Olbia brauchen mehr Zeit und Energie, um mit uns und vielen anderen gemeinsam vor allem auf politischer Ebene für eine bessere Zukunft unserer Hunde zu kämpfen. Wir können ihnen durch regelmäßige finanzielle Unterstützung zumindest ein wenig "den Rücken frei halten", indem wir ihnen die Sorgen um die tägliche Versorgung ihrer Schützlinge etwas nehmen. Zumindest in finanzieller Hinsicht.

15.07.2009 Auch Ida (Bild oben) wurde einfach angefahren am Rande der Straße liegen gelassen...
Dringender Hilferuf für Ida! Die Helfer des Rifugios wurden von einer Touristin ins Industriegebiet von Olbia zu einem angefahrenen Welpen gerufen. Während der Fahrt in die Klinik winselte die Kleine ununterbrochen. Im Wartezimmer wurden sie dann von einer Frau mit einem Rassehund angesprochen, wo sie denn die Hündin her hätten. Die Helfer antworteten, dass sie den Welpen im Industriegebiet gefunden hätten. Darauf die Frau: „Ah das ist der Hund, der am Samstag angefahren wurde. Gestern als ich ans Meer ging, kam ich dort vorbei und sie lag am Straßenrand, aber ich konnte nicht anhalten.“ Unfassbar! Welche Berechtigung haben solche Menschen noch! Sind das Menschen?
Süße Kleine, sie haben dich wie einen Lumpen einfach weggeworfen. Das Rifugio wendet sich an alle Menschen mit einem großen Herz. Helft diesem kleinen Engel. Ihr Beinchen ist gebrochen und sie hat Flüssigkeit in der Lunge. Sie bekommt nun Infusionen und sobald sie stabil ist wird sie operiert. Ida braucht euch!!
16-07-2009 – Heute berichten wir wieder über die kleine Ida. Sie bekommt nach wie vor Infusionen um sie zu stabilisieren und auf den Eingriff vorzubereiten. Ihr Zustand schwankt sehr stark. Die Kleine war zu lange in der prallen Sonne, so dass sie sehr stark ausgetrocknet ist und zu verschiedenen Komplikationen geführt hat. Aber sobald sie sich erholt hat, wird sie operiert. Sehen Sie hier weitere Bilder der Kleinen und wenn Sie können, helfen Sie bei den Kosten! Ihre Apende mit dem Vermerk "Ida" geht 1:1 an die Kolleginnen in Olbia weiter!!
http://www.lidaolbia.it/appelli/ida.html
06.08.2009 - Schon wieder ein angefahrener Streuner!

Um 21.30Uhr ging ein Polizeianruf im Rifugio ein. Ein Hund sei angefahren worden. Die Helfer des Rifugios waren wie immer sofort zur Stelle.
Die Bilder sind wirklich heftig, aber die Mitarbeiter des Rifugios sind an solche Schläge in die Magengrube gewöhnt. Sie veröffentlichen diese Bilder, damit endlich verstanden wird, was die Helfer vor Ort Tag für Tag leisten und welches Leid sie ertragen müssen. Aber was haben sie für eine Wahl? Sie können ihn ja nicht dort liegen lassen. Keiner kümmert sich doch um den Kerl, der völlig verdreckt in einer Blutlache im Sterben liegt. Und wieder einmal sind es die Helfer aus dem Rifugio, die einschreiten müssen da sie ja die Starken sind, die, die an all das bereits gewöhnt sind.
Der Anblick, der sich ihnen bei dem Kerlchen bietet, ist herzzerreißend. Sie bringen ihn sofort in die Klinik und die Tränen laufen ihnen nur noch so die Gesichter hinunter, während er schwach atmend neben ihnen liegt. Sie haben dem Kleinen noch nicht einmal einen Namen gegeben, das wollen sie aber tun, sobald er den Kampf gewonnen hat. Er ist nun in der Klinik und kämpft um sein Leben. Er liegt direkt neben Esmeralda. Bitte helft ihm.
10-08-2009 – Leider hat es der Kleine nicht geschafft. Die Helfer im Rifugio haben sehr gekämpft aber seine Verletzungen waren einfach zu schwer. Tschüss kleiner Engel, in deinem Leben hattest du nie etwas, wer weiß, vielleicht ja doch einmal eine Streicheleinheit. Aber du hast in Freiheit gelebt, was viele nicht können. Und in den letzten zwei Tagen bist du sehr geliebt worden. An dem Ort, an dem du dich nun befindest, bist du glücklich und niemand kann dir mehr Leid zufügen.
05-08-2009 – Wie immer der übliche Anruf...

...ein verletzter und mißhandelter Hund wurde von Touristen gefunden. Bei brütender Hitze kommen die Helfer in der Klinik an und können bei dem Anblick der Kleinen einmal mehr die große Machtlosigkeit spüren. Wie soll man all dieser unbeschreiblichen Grausamkeiten Herr werden? Es gelingt ihnen kaum diesen kleinen mißhandelten Körper anzusehen und den Blick zu ertragen, der um Hilfe fleht… Wieviele solcher Blicke sind uns inzwischen schon begegnet? Jeder Blick hinterläßt etwas in uns, eine Narbe, eine Erinnerung… aber Esmeraldas Blick hat sich uns regelrecht eingebrannt.
Esmeralda kämpft nun förmlich um’s Überleben, wedelt aber ununterbrochen mit dem Schwänzchen. Sie hat einen Beckenbruch, das rechte Hinterbeinchen ist gelähmt, aber sie will leben … doch gibt es Hoffnung für sie?
Noch wissen wir es nicht. Sie hat auch eine Lähmung des Schließmuskels. Wieviel Leid hat man diesem nur wenige Monate alten Wurm angetan! Sie befindet sich nun in der Klinik und wir hoffen sehr für sie.
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Ihre Spende mit dem Stichwort "Esmeralda" wird 1:1 an die Helfer in Olbia weiter gegeben, die hiermit die medizinische Betreuung finanzieren.
Aktualisierung zu Esmeralda vom 11.08.2009; Auch nach den letzten Tagen in der Klinik ist Esmeralda nicht in der Lage das rechte Hinterbein zu bewegen. Da in Olbia keine weitere Diagnostik möglich ist, wird sich morgen ein Helfer auf den Weg nach Cagliari machen, um ein CT der Wirbelsäule machen zu lassen. Hier soll sich zeigen, ob eventuell ein Schaden am Rückenmark die Ursache sein kann. Die Helfer nehmen hier für den Hin- und Rückweg fast 700 Kilometer Fahrt auf sich! Aber sie sehen keine andere Möglichkeit, um der kleinen Hündin weiter zu helfen. Wir bitten Sie weiterhin um Unterstützung für diesen Einsatz!
12.08.2009 Die L.I.D.A muss aus finanziellen Gründen die Arbeitszeiten der beiden Tierärzte auf die Hälfte reduzieren

Zunächst erreichte uns die erschreckende Nachricht, dass die L.I.D.A. sich von beiden Tierärzten trennen müsse. Aufgrund der schlechten finanziellen Situation müssen dringend Abstriche in sämtlichen Bereichen gemacht werden. Einsparungen, mittlerweile auch da, wo es richtig weh tut....
Die L.I.D.A. ist nicht mehr in der Lage den Lohn von insgesamt 5.000 Euro monatlich für den Einsatz der beiden Tierärzte. Riccardo Diana und Giuseppe Mula, aufzubringen, die bislang an 5 Tagen der Woche vor Ort waren. Deshalb machte Cosetta das Angebot die Arbeitszeit zu reduzieren und so entsprechend einen Teil des Geldes einzusparen. Leider ließen die Beiden sich zunächst auf das Angebot von Cosetta nicht ein, so dass das Arbeitsverhältnis schweren Herzens aufgelöst wurde.
Zunächst erreichte uns die erschreckende Nachricht, dass die L.I.D.A. sich von beiden Tierärzten trennen müsse. Aufgrund der schlechten finanziellen Situation müssen dringend Abstriche in sämtlichen Bereichen gemacht werden. Einsparungen, mittlerweile auch da, wo es richtig weh tut....
Die L.I.D.A. ist nicht mehr in der Lage den Lohn von insgesamt 5.000 Euro monatlich für den Einsatz der beiden Tierärzte. Riccardo Diana und Giuseppe Mula, aufzubringen, die bislang an 5 Tagen der Woche vor Ort waren. Deshalb machte Cosetta das Angebot die Arbeitszeit zu reduzieren und so entsprechend einen Teil des Geldes einzusparen. Leider ließen die Beiden sich zunächst auf das Angebot von Cosetta nicht ein, so dass das Arbeitsverhältnis schweren Herzens aufgelöst wurde.
Heute kam dann – Gott sei Dank – doch noch eine Kehrtwende. Riccardo und Giuseppe haben sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden das Angebot von Cosetta nun doch anzunehmen. Die Arbeitszeiten sind jetzt auf 50% reduziert worden, so dass jeder Tierarzt nun an jeweils 3 Tagen, statt 5, für halbe Tage vor Ort sein wird. Damit ist auch das Gehalt um 50% reduziert worden und somit wieder in den machbaren Bereich gerückt.
Dennoch ist es natürlich insgesamt eine sehr, sehr schlechte Nachricht. Denn bei über 700 Hunden waren beide Tierärzte immer vollständig ausgelastet. Die nun reduzierten Stunden gehen natürlich zu Lasten der Hunde, weil die Versorgung in der gewohnten Form zeitlich nun nicht mehr machbar ist.
Riccardo und Giuseppe haben in den letzten Jahren einige Veränderungen und vor allem maßgebliche Verbesserungen für die Hunde eingeführt....
In einem Tierheim mit über 700 Hunden ist es eine große Kunst verträgliche Gruppen in den verschiedenen Gehegen zusammenzuführen. Vor allem dann, wenn fast täglich neue Hunde aufgenommen werden müssen. Noch vor einiger Zeit war es so, dass viele Streitereien in den Gehegen an der Tagesordnung waren. Manche Gehege waren überbelegt und andere fast leer. So haben die beiden Tierärzte über viele Monate und mit sehr viel Umsicht begonnen, die Gruppen neu zusammen zu setzen. Der Erfolg ist spürbar und heute ist es so, dass die Stimmung deutlich entspannter ist, als wir es von früher gewohnt waren. Es ist ihnen gelungen die Hunde nach und nach zu beobachten, zu beurteilen und mit verträglichen Artgenossen in neue Gruppen zu integrieren. Das Platzangebot in den verschieden großen Gehegen sollte gut genutzt werden, was ebenfalls gelungen ist.
Durch die Anwesenheit der Tierärzte kann man den Hunden sehr viel unnötigen Stress und die Fahrt zum Tierarzt ersparen, denn kleinere Operationen und alle normalen Behandlungen können direkt vor Ort durchgeführt werden. Vor allem die Kastrationen.
Giuseppe und Riccardo haben aber vor allem ein System entwickelt, nachdem alle Hunde regelmäßig geimpft und auch gegen Parasiten behandelt werden. Auffällige Hunde werden untersucht und Blutbefunde genommen, nach deren Ergebnis die Behandlungen erfolgen. Hiermit können viele aufkommende Krankheiten bereits im Keim gestoppt und die Ansteckungsgefahr verringert oder sogar komplett verhindert werden. Zu jedem Hund wurde erstmals eine Akte mit allen wichtigen Informationen angelegt. EDV gestützte Listen sorgen heute dafür, dass man sich jederzeit einen Überblick zu den Hunden verschaffen kann.
Mit diesen und vielen anderen Neuerungen haben die beiden Tierärzte in den letzten Jahren gezeigt, dass sie nicht einfach nur "ihren Job machen", sondern engagiert und vor allem mit Herz, Verstand und System ans Werk gehen!
Es ist ihnen gelungen in den letzten Jahren einen guten Standard in der medizinischen Versorgung der Hunde aufzubauen und wir hoffen, dass man vieles davon – trotz der neuen Arbeitszeiten – fortführen kann. Aber klar ist, dass es natürlich Abstriche geben wird. Dennoch sind wir mehr als froh, dass sich die Verantwortlichen und die beiden Tierärzte doch noch auf diese Lösung einigen konnten!
Natürlich bedauern wir die neuen Voraussetzungen nicht nur für die Hunde, sondern auch für Giuseppe und Ricccardo, die nun in wirtschaftlich schwierigen Zeiten 50% ihres Gehaltes einbüßen. Wir drücken den Beiden die Daumen, dass es gelingt wieder einen Ausgleich hierfür zu finden oder - noch besser - wir hoffen auf bessere Zeiten, in denen die L.I.D.A. die Stunden vielleicht sogar wieder aufstocken kann!
25.11.2009 Kassensturz
Wie immer geben wir zweckbezogene Spenden 1:1 an die Kollegen vor Ort weiter. Für Teresa und Giuseppina ebenso, wie für das Rifugio. Einmal monatlich machen wir eine Abrechnung und eine geneue Aufstellung mit den Namen der Spender und den Beträgen.
In diesem Monat freuen wir uns sehr, dass wir mit einer Summe 9.740,00 Euro unterstützen können!! 1.135,- Euro wurden bis heute für Giovanni gespendet, 3.325,- Euro für Bimba und 50,- Euro für Sebastiano. Weitere 170,- Euro kommen aus den regelmäßigen Patenschaften für das Rifugio.
Weiterhin können wir 5.060,- Euro für ein sehr dringendes Anliegen weitergeben... Die Behörde für Gesundheit, Hygiene und Ordnung (kurz ASL) hatte im letzten Jahr neue Auflagen gemacht. Eine neue Ambulanz sollte errichtet werden, um die Tiere im Rifugio noch umfangreicher direkt vor Ort versorgen zu können und um kleinere OP`s und vor allem Kastrationen durchzuführen. Zwar bestand ein solches Ambulatorium bereits - aber es entsprach nicht mehr den Anforderungen der Behörde. (Wie aberwitzig diese Auflage ist, ersparen wir uns an dieser Stelle zu erwähnen...)
Deadline für die Fertigstellung der neuen Ambulanz soll der 30. November 2009 sein. Andernfalls drohte man damit, den Leitern des Rifugio die Verantwortung für die Tiere zu entziehen und einen neuen "Verwalter" einzusetzen. Ein Horroszenario, dass es unter allen Umständen zu vermeiden galt!!
Immerhin erhielt das Rifugio einen Zuschuss von rund 30.000 Euro seitens der Regierung. Aber dieses Geld reichte nicht, um alle Vorgaben zu erfüllen. Insgesamt 18.000 Euro groß war die Lücke, die sich noch vor kurzem bis zur Fertigstellung zeigte. Ein Betrag, der allen den Atem stocken lies... Denn angesichts der unzähligen Notfälle, die tagtäglich aufgenommen und versorgt werden müssen, verschlingen die Kosten für Tierarzt und Medikamente alles was da ist. Zuzüglich zu den hohen Fixkosten für Futter und die allgemeine Versorgung der über 650 Hunde.
Nun zeigte sich aber erneut, dass unsere Schützlinge im Rifugio viele sehr gute Freunde haben - viel mehr als sie denken und viel mehr als wir es uns hätten vorstellen können. So konnten wir in den letzten Monaten immer wieder durch großzügige Spenden aus der dringlichsten Misere helfen. So auch diesmal. Sagenhafte 5.000 Euro dürfen wir im Namen eines Ehepaars aus der Schweiz an das Rifugio weitergeben, um den Ausbau des Ambulatorio zu sichern. Weitere 10.000 Euro wurden von einer deutschen Spenderin in Aussicht gestellt. Das kann man "Rettung in letzter Sekunde nennen" und wir alle sind sprachlos über diese selbstlose Hilfsbereitschaft!!
Lesen Sie hier die spontane Reaktion von Cosetta (Leiterin des Rifugio in Olbia):
Mein Gott, ich bin sprachlos. Wie kann ich allen danken, ich finde keine Worte, nur DANKE, ein einfaches Wort für das, was geschehen ist. Ich bin tief bewegt, eine Umarmung an Alle von Cosetta und dem ganzen Rifugio.
Cosetta
14.12.2009 5.000 Euro Soforthilfe für die Hunde im Rifugio! Aufgrund der vielen Notfälle, die in den letzten Wochen im Rifugio aufgenommen wurden, stapeln sich die Tierarztrechnungen. Wie so oft... Schon für Dezember ist das Futter für die Hunde im Rifugio nicht mehr gesichert! Deshalb haben wir heute eine Soforthilfe von 5.000 Euro überwiesen, um wenigstens schnellstens eine Futterbestellung auf den Weg zu bekommen. Aber auch in unsere Kasse reißt es ein tiefes Loch und diese Bestellung reicht noch nicht einmal für einen Monat (der Bedarf für den Monat liegt bei - ohne Welpenfutter - rund 7.500 Euro). Wir würden gerne noch vor Weihnachten eine zweite Bestellung auf den Weg geben. Dies geht nur mit Ihrer Unterstützung. Wenn Sie uns helfen können, dann spenden Sie bitte mit dem Vermerl "Futter für Olbia". Das Geld geht 1:1 an das Rifugio weiter!!